Anforderungen erfüllt

26 Geflüchtete aus der Ukraine können Studium an FHNW fortsetzen

11. Mai 2022, 10:52 Uhr
Anfang März gab die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) bekannt, dass sie den Angriff der russischen Regierung auf die Ukraine auf das Schärfste verurteile. Gleichzeitig sicherte sie zu, betroffene Studierende und Forschende zu unterstützen. Einige von ihnen wurden nun an der FHNW aufgenommen, wie die «Aargauer Zeitung» schreibt.
An der FHNW können 26 geflüchtete Studentinnen und Studenten ihr Studium weiterführen – ihr Antrag erfüllt die Voraussetzungen. (Bild: Campus in Brugg/Windisch)
© KEYSTONE/WALTER BIERI

Bei der eigenen Ukraine-Kontaktstelle sowie über die Hochschulen an den verschiedenen Hauptstandorten gingen rund 300 Anfragen ein, wie FHNW-Sprecher Dominik Lehmann auf Anfrage der «Aargauer Zeitung» erklärt. Die Anfragen stammen primär von Studierenden, zwei allerdings auch von Forschenden. Die meisten Anfragen betreffen laut Lehmann die Fachbereiche Architektur, Gestaltung und Kunst, Informatik, Pädagogik und Wirtschaft.

Für die Aufnahme an der FHNW müssen Geflüchtete unter anderem über den Schutzstatus S verfügen und sich in aktuell in der Schweiz befinden. Sind die Grundvoraussetzungen erfüllt, dauert es von der Anfrage bis zur Annahme lediglich ein paar Tage. Bisher wurden 26 Studierende aus der Ukraine an der FHNW angenommen.

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 11. Mai 2022 10:52
aktualisiert: 11. Mai 2022 10:52
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