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Wegen vierter Welle

KSA muss Operationen verschieben, auch in Baden ist die Situation angespannt

27. August 2021, 14:52 Uhr
Die Coronapatienten belegen die Hälfte der Intensivbetten. Bis auf eine Person sind alle ungeimpft. Das KSA sei vorbereitet, aber man habe nicht damit gerechnet, dass die vierte Welle so schnell und so stark ausfallen würde.
Innerhalb einer Woche hat sich die Zahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen der Aargauer Spitäler mehr als verdoppelt (Symbolbild)
© KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT

Am Donnerstag wurde am Kantonsspital Aarau (KSA) entschieden, dass erneut Operationen verschoben werden müssen. Wie die «Aargauer Zeitung» berichtet, hat sich die Zahl der Covid-Patienten innerhalb einer Woche mehr als verdoppelt. Das hat grosse Auswirkungen auf den Spitalbetrieb: Zum dritten Mal seit Ausbruch der Pandemie müssen am KSA Operationen verschoben werden. Es werden zudem zwei zusätzliche Intensivbetten geschaffen.

Auch am Kantonsspital Baden (KSB) hat die Zahl der Coronapatienten enorm zugenommen. Hier mussten aber noch keine Operationen verschoben werden. Die Situation sei aber angespannt, sagt der Sprecher des KSB gegenüber der «Aargauer Zeitung». Die Lage werde immer wieder überprüft und es werde geprüft, ob ähnliche Schritte nötig seien, wie in Aarau.

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 27. August 2021 07:53
aktualisiert: 27. August 2021 14:52