Der Entscheid fiel mit 78 zu 49 Stimmen. SVP, FDP und CVP lehnten die Forderung ab. Die Frauen könnten selbstbestimmt entscheiden, welches Produkt sie als Hygieneartikel verwenden wollten, hiess es. Dafür sprachen sich neben der SP auch die Grünen und die GLP aus.
Der Regierungsrat lehnte das Postulat ab. Das Anliegen scheine an keiner Schulstufe ein Thema zu sein, hielt er in einer Stellungnahme fest. Das Anliegen sei noch nie von einer Sekundar- oder Mittelschule an das Bildungsdepartement herangetragen worden.
Die SP-Fraktion begründete die Forderung damit, 50 Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts sei es Zeit, den Bedürfnissen von Frauen auf der Toilette gerecht zu werden. Dazu brauche es neben Toilettenpapier auch Tampons und Binden.