Nach tödlichem Unfall

20-Jähriger am Bezirksgericht Brugg zu einem Jahr bedingt verurteilt

13. August 2021, 19:36 Uhr
Vor gut einem Jahr kam es in Villigen zu einem schweren Unfall, wobei der Junglenker von der Strasse abkam und in einen Baum prallte. Ein Mitfahrer kam dabei ums Leben. Am Freitag musste sich der Autolenker deswegen vor Gericht verantworten.
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Quelle: TeleM1

Der 20-jährige Unfallfahrer brauchte heute vor dem Bezirksgericht Brugg keine Ausreden. Denn er wusste, dass der Mitfahrer wegen ihm gestorben ist. Mittlerweile hat sich allerdings herausgestellt, dass es nicht sein erster Fehltritt im Strassenverkehr war. Vor fünf Jahren fuhr er mit einem Motorrad bereits zu schnell durch ein Fahrverbot und ein ein weiteres Mal baute er damit noch einen Unfall in Brugg. Der Sachschaden belief sich damals auf rund 15'000 Franken, berichtet Tele M1.

Gericht verlängert Probezeit auf fünf Jahre

Mit all diesen Vergehen kam das Bezirksgericht Brugg der Forderung der Staatsanwaltschaft nach und verurteilte den jungen Mann zu einer bedingten Freiheitsstrafe von einem Jahr. Die Probezeit verlängert das Gericht von zwei auf fünf Jahre. Darüber hinaus gibt es noch eine Busse von 2'000 Franken und er muss für die Verfahrenskosten von rund 10'000 Franken aufkommen.

Warum die Staatsanwaltschaft eine längere Probezeit befürwortet, siehst du im Video oben. Zudem erfährst du dort auch, wie der Unfall vor einem Jahr genau ablief.

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 13. August 2021 19:28
aktualisiert: 13. August 2021 19:36
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