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Grosse Ehre: Aargauerin Seraina Telli ist Vorband von Bryan Adams

Grosse Ehre

Aargauerin Seraina Telli tritt als Vorband von Superstar Bryan Adams auf

· Online seit 25.05.2024, 07:32 Uhr
Die Aargauer Rockmusikerin Seraina Telli feiert einen weiteren bedeutenden Karriereschritt. Am Samstag wird sie als Vorband von Bryan Adams in der BCF Arena in Fribourg auftreten. Was das für sie bedeutet, hat Telli uns erzählt.
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Sie ist kein ungeschriebenes Blatt in der Musikszene. Als frühere Sängerin der «Burning Witches» machte sich die 34-Jährige im Rock- und Metal-Bereich einen Namen. Mittlerweile gibt Seraina Telli unter eigenen Namen als Solokünstlerin und mit ihrer Progressiv-Rock-Band «Dead Venus» Gas. Unter anderem eben auch als Vorband von Bryan Adams am Samstag in Fribourg.

Verwirrendes Telefonat

«Hä, hat er ein neues Album herausgebracht?», antwortete die Aargauerin, als ihr Management ihr am Telefon sagte: «Das mit Bryan Adams ist schon auch mega cool!» Die 34-Jährige war gerade auf dem Weg für ihre Spanien-Tour und hatte ihre E-Mails noch nicht gelesen. Deswegen hatte sie beim Anruf noch keine Ahnung, dass sie als Vorband von Bryan Adams angefragt wurde.

«Dann haben wir im Tour-Bus natürlich laut geschrien und uns sehr darüber gefreut», erzählt Seraina Telli gegenüber ArgoviaToday. Auch wenn sie bereits einige Erfolge feiern konnte, wie beispielsweise eine Nummer-1-Platzierung, sei dieses Konzert doch auch etwas Grösseres: «Aber ich denke auch allgemein gross. Ich möchte irgendwann dann selber solche Konzerte wie Bryan Adams spielen», führt sie aus.

Missstände mit Musik aufzeigen

Dass eine Künstlerin als Vor-Act eines grossen Rocksängers auftritt, ist immer noch eine Seltenheit: «Man ist immer noch sehr allein als Frau im Rockbereich. Die Leute sind es sich immer noch nicht gewohnt, dass eine Frau auf die Bühne kommt und nicht ‹nur› Teil der Band ist, sondern effektiv auch die Geschäftsführerin ist.»

Genau auf solche Missstände will Sie mit ihrer Musik aufmerksam machen: «Ich mache nicht einfach ‹nur› Musik wegen der Klänge. Für mich ist es extrem wichtig, dass es eine Message transportiert», erklärt sie weiter.

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veröffentlicht: 25. Mai 2024 07:32
aktualisiert: 25. Mai 2024 07:32
Quelle: ArgoviaToday

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