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Baden

«Das Jahrhundertverkehrsprojekt betrifft nicht nur das Siggenthal»

5. November 2021, 10:16 Uhr
«Oase»-Gegner haben bereits eine erste Variante des mehrere hundert Millionen Franken teuren Verkehrsprojekts «Oase» in Baden verhindert. Aufgrund dessen startet bald die nächste Planungsphase, die Gegner hingegen haben weitere Forderungen.
«Oase»-Gegner haben bereits eine erste Variante des mehrere Hundert Millionen Franken teuren Verkehrsprojekts «Oase» in Baden verhindert. Jetzt startet die zweite Planungsphase.
© Alex Spichale/ Aargauer Zeitung

Die «Oase»-Gegner wehrten sich vorerst erfolgreich gegen die Verkehrspläne des Kantons in Baden. Nach massiven Protesten aus der Bevölkerung wurde das Jahrhundertprojekt vorerst auf Eis gelegt. Der Kanton will dort einen Umfahrungstunnel durch den Martinsberg, eine Brücke von Baden nach Wettingen und eine Umnutzung der Hochbrücke für die Limmattalbahn realisieren.

Aktuell steht die zweite Runde der Verkehrsplanung in der Region bevor und die Gegner wollen jetzt einen runden Tisch. Denn bei der Planung sollen neben der Bevölkerung auch die betroffenen Verbände, Gemeinde und Gruppierungen die Möglichkeit haben, mitzuentscheiden, berichtet die «Aargauer Zeitung».

Damit soll verhindert werden, dass der Bund weiterhin im stillen Kämmerlein plant. Darüber hinaus wollen die «Oase»-Gegner folgende Forderungen durchsetzen: Die Badener Agglomerationsgemeinden sollen entlastet werden und das Siggenthal dürfe kein Autobahnzubringer und kein Schwerverkehrskorridor werden.

(Pirmin Kramer/Aargauer Zeitung)

Quelle: Aargauer Zeitung
veröffentlicht: 5. November 2021 10:17
aktualisiert: 5. November 2021 10:16