Aargau/Solothurn

Bezirk Muri: Frau lässt Appenzeller Sennenhund von der Leine – dieser beisst Schwan

Bezirk Muri

Aargauerin lässt Appenzeller Sennenhund von der Leine – dieser beisst Schwan in den Hals

· Online seit 22.06.2024, 09:14 Uhr
Eine 57-jährige Frau hat im März 2024 im Bezirk Muri ihren Appenzeller Sennenhund beim Spazieren von der Leine gelassen. Dieser jagte daraufhin zwei Schwäne, erwischte einen am Hals und verletzte diesen so schwer, dass er später erschossen werden musste. Die Hundehalterin wurde nun verurteilt.
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An einem Montagnachmittag im März dieses Jahres ist eine 57-jährige Frau im Bezirk Muri mit ihrem Appenzeller Sennenhund auf einem Feldweg spazieren gegangen. Dabei bemerkte die Frau, dass sich auf dem Feld zwei Schwäne befanden. Sie ging jedoch davon aus, dass die beiden Schwäne weit genug entfernt waren und ihr Hund die Tiere demnach nicht jagen wird, wie es in einem Strafbefehl der Aargauer Staatsanwaltschaft heisst.

Kurz darauf liess sie ihren Vierbeiner von der Leine und wollte mit ihm weiterlaufen. Ihr Hund jedoch rannte kurzerhand direkt zu den Schwänen und erwischte einen am Hals, wodurch dieser verletzt wurde. Aufgrund der Wunde musste der Schwan durch den ausgerückten Jagdleiter erschossen werden.

Die Aargauerin wurde daher unter anderem wegen Tierquälerei und Missachten der Pflichten als Hundehalterin zu einer bedingten Geldstrafe von 700 Franken verurteilt. Dazu kommt eine Busse in Höhe von 150 Franken und Gebühren von 659.50 Franken. Sie wäre nämlich als Halterin verpflichtet gewesen, ihren Hund jederzeit unter ihrer Aufsicht und Kontrolle zu haben. Obwohl sie die Schwäne auf dem Feld bemerkt habe, schätzte sie die Situation und den Jagdtrieb ihres Hundes falsch ein. Wenn sie den Hund an der Leine gelassen hätte, wäre der Tod des Schwanes durchaus vermeidbar gewesen, heisst es weiter. Das Urteil wird im Strafregister eingetragen.

veröffentlicht: 22. Juni 2024 09:14
aktualisiert: 22. Juni 2024 09:14
Quelle: ArgoviaToday

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