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Nach Crash mit Reh

Die Kapo Aargau zeigt ihr «unbeschädigtes» Auto

28. Mai 2021, 21:39 Uhr
So sieht ein unbeschädigtes Polizeifahrzeug aus.
© Kapo Aargau
Während einer Blaulicht-Fahrt ist kürzlich ein Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Aargau mit einem Reh kollidiert. Das Auto war danach nicht mehr fahrtauglich. Auf Facebook löste der Vorfall eine rege Diskussion aus. Nun beweist die Polizei Humor.

Mit einem Bild eines demolierten Einsatzwagens hat die Aargauer Kantonspolizei kürzlich auf Facebook auf die Gefahr von Wildwechsel aufmerksam gemacht. Während eine Patrouille in der Nacht auf Mittwoch mit Blaulicht über die A1 fuhr, kollidierte sie mit einem Reh. Das Tier war sofort tot, das Auto nicht mehr fahrtüchtig. Die Beamten blieben unverletzt (ArgoviaToday berichtete).

Der Vorfall hat auf Facebook zu einer angeregten Diskussion geführt. Einige Nutzer glauben an ein Fehlverhalten der Beamten, sie hätten vorausschauender fahren müssen oder hätten das Fahrzeug nicht beherrscht, so einige Vorwürfe. Andere kontern, dass solche Fälle nicht immer vermieden werden können. Letzteres betonte die Polizei am Donnerstag auf ihrem Social-Media-Kanal ebenfalls. Wegen der hitzigen Debatte meldete sie sich erneut zu Wort: Entgegen einiger Behauptungen mache man sich erst strafbar, wenn man den Unfall nicht melde. Wildunfälle an sich seien jedoch «leider unvermeidbar».

Mittlerweile zeigt die Kapo wieder Humor: Am Freitag postete sie ein «Bild eines unbeschädigten Patrouillenwagens». Die Stimmung unter den Kommentatoren wurde auch gleich wieder etwas ruhiger, die Wogen scheinen geglättet. Die Gefahr eines Wildunfalls bleibt allerdings – auch für die Polizei

(red)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 28. Mai 2021 21:39
aktualisiert: 28. Mai 2021 21:39