Bevölkerung

Erstmals leben mehr als 700'000 Menschen im Kanton Aargau

30. März 2022, 12:34 Uhr
Im Kanton Aargau ist die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner im vergangenen Jahr um 9126 gewachsen. Ende 2021 lebten damit 703'186 Personen im Aargau. Die Bevölkerung wuchs erneut stärker als im Vorjahr.
Immer mehr Menschen Leben im Kanton Aargau. Auf dem Bild ist das Schloss Lenzburg zu sehen. (Archivbild)
© Keystone/GAETAN BALLY

Die Marke von 700'000 Personen wurde im Verlauf der zweiten Jahreshälfte überschritten, wie Statistik Aargau am Mittwoch mitteilte. Ende Jahr machte die schweizerische Bevölkerung 521'499 Personen aus, die ausländische Bevölkerung 181'687 Personen. Damit betrug der Ausländeranteil 25,8 Prozent.

Die Zahl der Geburten stieg 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 7 Prozent auf 7240. Die Zahl der Todesfälle nahm ab: Sie sank um 2,5 Prozent auf 5343. Der Geburtenüberschuss, also die Differenz zwischen Geburten und Todesfällen, lag mit 1897 um fast die Hälfte über dem Vorjahreswert.  Dies ist der höchste Geburtenüberschuss für die schweizerische Bevölkerung seit 1997.

Mehr Menschen in allen Bezirken

Mit rund 31'000 Zu- und Wegzügen wurden die meisten Wanderungsbewegungen zwischen den aargauischen Gemeinden registriert. Die Zahl der Bevölkerung stieg in allen elf Bezirken. Die meisten Zugezogenen stammen aus dem Kanton Zürich- Jeden Tag ziehen etwa 20 Zürcherinnen und Zürcher in den Aargau – gleichzeitig sind es aber auch 11 aus der Aargauer Bevölkerung, die in den Kanton Zürich ziehen. 

Absolut lag die Zunahme im Bezirk Zofingen (1243) am höchsten und im Bezirk Rheinfelden am tiefsten (449). Die relative Zunahme war im Bezirk Kulm (2,4 %) am höchsten und im Bezirk Baden (0,7 %) am tiefsten. Der Geburtenüberschuss war im Bezirk Kulm (37) am tiefsten. Demgegenüber lag er im Bezirk Baden am höchsten (460).

Verschiebung zu höheren Altersklassen

Als Folge von über mehrere Jahre stagnierenden Geburtenzahlen und einer höheren Lebenserwartung zeigt sich bei der Entwicklung der Altersstruktur über die Zeit eine deutliche Verschiebung hin zu höheren Altersklassen, was auch für 2021 gilt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 30. März 2022 09:57
aktualisiert: 30. März 2022 12:34
Anzeige