Aargau/Solothurn

«Finde ich zu extrem»: Das sind die Reaktionen auf die möglichen Autoposer-Strafen

Ausweisentzug droht

«Finde ich zu extrem»: Das sind die Reaktionen auf die möglichen Autoposer-Strafen

· Online seit 10.12.2022, 21:30 Uhr
Den Autoposern soll es an den Kragen gehen: Der Bundesrat möchte die PS-Machos härter bestrafen. Wer absichtlich seinen Motor aufheulen lässt, muss mit Ausweisentzug rechnen. Nicht alle sind von dieser Idee begeistert.

Quelle: Tele M1

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«Gegen diese Extreme kann man ja heute schon vorgehen», sagt der Solothurner SVP-Nationalrat Walter Wobmann gegenüber Tele M1. Die Polizei könne Autoposer bereits büssen und diese müssten dann alle illegalen Sachen an ihrem Fahrzeug wieder abändern.

Keine klaren Dezibel-Grenzwerte

Wobmann kritisiert zudem, dass es keine klar geregelten Dezibel-Grenzwerte gibt. «Die Autofahrerinnen und Autofahrer wissen also gar nicht, ob sie zu laut gefahren sind oder nicht.» Aus diesem Grund könnten die Autolenkenden laut Wobmann für etwas gebüsst werden oder den Ausweis verlieren, ohne sich überhaupt bewusst zu sein, dass sie gesetzlich etwas übertreten haben.

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«Ich finde das zu extrem»

Die Tankstelle in Würenlos ist ein bekannter Treffpunkt für Autofans mit röhrenden Motoren. Die Meinungen zu den harten Autoposer-Strafen gehen jedoch auseinander. «Da muss man wirklich durchgreifen», sagt ein Mann. Ein anderer Befragter sieht es hingegen lockerer: «Das ist ja keine Gefährdung der Menschen. Wenn man betrunken herumfährt, finde ich es schon gut, wenn man etwas unternimmt. Aber aufgrund eines zu lauten Autos finde ich das zu extrem.»

Ob die schärferen Massnahmen gegen Autoposer tatsächlich in Kraft treten werden, ist noch nicht entschieden. Die Vernehmlassung dauert noch bis März. Wie betroffene Personen das Problem mit den Autoposern lösen würden, erfährst du im Video oben.

(red.)

veröffentlicht: 10. Dezember 2022 21:30
aktualisiert: 10. Dezember 2022 21:30
Quelle: ArgoviaToday

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