Zum Saisonstart

Flirt-Zone und VIP-Gäste: 7 Fakten über Aargauer Badis

Muhammed Ali Keskin, 11. Mai 2022, 07:20 Uhr
Die Sonne brennt, es platzen wieder Arschbomben und Pommes werden mit Ameisen geteilt: Viele Badis im Kanton Aargau haben geöffnet. Für deine Abkühlung im Schatten haben wir dir 7 Fakten zu den Aargauer Badis gesammelt.
Die Badi in Lenzburg hebt sich mit einer eigenen Flirt-Zone und mit wöchentlichen Schaumpartys ab.
© Fabio Baranzini

1. Die Frühstarter: Diese Badis haben schon offen

Traditionell begrüsst das Regibad Zurzach im April schon den Sommer, noch früher dran war heuer das Strandbad Tennwil. Hier können Wasserratten schon seit dem 26. März planschen.

2. Auf die Länge kommt es an: Die grösste Wasserrutschbahn

Wer möglichst lange rutschen will, muss nach Baden. Mit 100 Metern befindet sich dort die längste Wasserrutschbahn der Region. Mit 96 Metern sichert sich Wohlen den zweiten Platz und Bronze geht laut «info-badi.ch» an die 86-Meter-Rutschbahn in Muri.

17 Meter lang und 6 Tonnen schwer ist die längste Breitwellenrutschbahn der Schweiz – sie gehört zur Badi Schinznach.

Für 3,5 Millionen Franken wurde die Badi Schinznach erneuert und erweitert. Diese Kinder testen die neue Breitwellenrutsche.

© Irene Hung

3. Weit hinaus: 10-Meter-Sprungtürme im Kanton Aargau

Das Terrassenbad in Baden hat den einzigen 10-Meter-Springturm im Kanton Aargau.

Das Badener Terrassenbad wurde in der Winterpause renoviert.

© Alex Spichale

4. Erste Badi der Welt mit einer Flirt-Zone

Singles aufgepasst! Lenzburg hat einen Flirt-Bereich für – hoffentlich – künftige Paare. Die dafür extra reservierte Bahn darf zum Abhängen benutzten werden und lockt vor allem Jugendliche an. Wer sich hier verliebt, kann diese Liebe mit einem Schloss am Zaun verewigen. «Wir sind die weltweit erste Badi mit einer Flirt-Zone», sagte Hübscher gegenüber der «Aargauer Zeitung».

5. Badi nur für VIP-Gäste

Die Badi in Kaiserstuhl ist nur für «Berechtigte» reserviert. Einheimische können hier abkühlen, andere müssen draussen bleiben. Die Badi sei zu klein für die Öffentlichkeit, so die Stadtverwaltung.

6. Natur pur: ein Sprung ins grüne Wasser

Diese Badi kommt ohne Chlor aus! Die Biobadi Biberstein wurde im Jahr 2000 eröffnet und gilt als das erste Biobad der Schweiz. Das Badewasser bleibt durch natürliche Methoden sauber. Es wird im Kies gefiltert, durch Pflanzen gereinigt und fliesst mit Sauerstoff wieder ins Bad.

Das Biobad in Biberstein wird von der Natur selbst gesäubert.

© Rahel Plüss

7. Diese Badi und James Dean kamen im gleichen Jahr zur Welt

Altmodisch, nostalgisch, bröckelnd: Als erste Badi im Kanton Aargau wurde «Badeanstalt des Fluss- und Sonnen-Bades Aarburg» 1931 eröffnet. Laut dem Schweizer Heimatschutz gehört das Freibad offiziell zu den «51 schönsten Bädern der Schweiz». Derzeit wird die Badi Aarburg renoviert – im Juli wird sie wieder geöffnet. Übrigens: Eine Übersicht der schönsten Aargauer Badis findest du hier.

Die 90-jährige Aarburger Badi ist seit dem 25. Juli 2021 geschlossen. Sie wird totalsaniert und öffnet voraussichtlich zur Eröffnung der Sommersaison 2022

© Philipp Muntwiler

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 11. Mai 2022 07:02
aktualisiert: 11. Mai 2022 07:20
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