Aargau/Solothurn

Flüchtlingsfamilie organisiert für Gränichen ein Ramadan-Festessen

Ramadan-Iftar in Gränichen

«Mit Liebe, Respekt und Toleranz wird die Welt lebenswert»

· Online seit 20.03.2024, 05:48 Uhr
Acht geflüchtete Familien organisieren für die Gemeinde Gränichen eine Veranstaltung für Ramadan-Iftar. Damit wollen sie zum einen ihren Dank aussprechen und zum anderen auch die Gemeinde in ihrer Kultur willkommen heissen.
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«Wir wollten einen religiösen Tag mit Essen aus der türkischen Küche und traditioneller Musik mit unserer Gemeinde teilen, die uns in Gränichen sowie in der ganzen Schweiz seit 2016 unterstützt und geholfen haben», erklärt Ismet Tosun, Mitorganisator der Veranstaltung, gegenüber ArgoviaToday.

Rund 100 Personen werden an der Veranstaltung am Freitag teilnehmen. Darunter seien Mitglieder des Gemeinderats, Vertretende von verschiedenen Organisationen, Lehrpersonen, die Nachbarschaft und Einwandererfamilien ukrainischer, arabischer und afrikanischer Herkunft, wie Tosun ausführt.

Für ihn sei es eine sehr sinnvolle und wichtige Geste – ein Zeichen des Willkommenheissens. «Hallo bedeutet: ‹Du kannst mir vertrauen.› Wenn wir den Dialog in allen Bereichen weiter ausbauen und gleichzeitig Liebe, Respekt und Toleranz entwickeln, wird die Welt lebenswert sein.» Das sei vor allem in Zeiten wie diesen, in denen eben sehr vieles sehr schwierig sei, enorm wichtig.

Beitrag zum besseren Zusammenleben 

«Leider hat die Menschheit das 21. Jahrhundert nicht sehr gut begonnen. Obwohl die Menschheit Frieden, Liebe, Brüderlichkeit und Zusammenarbeit braucht, sehen wir, wie die Saat des Krieges, des Grolls und des Hasses aufgeht und wir traurig sind», holt Tosun aus. «Aber wir alle wissen, dass sitzen und weinen keine Lösung ist».

Genau deswegen sei es ihm wichtig, dass man zu einer Kultur des Zusammenlebens beiträgt. Der Weg dorthin führe eben nur über Dialog, Liebe, Respekt und Toleranz. «Wenn wir zu diesem Prinzip beitragen können, werden wir froh sein, etwas für künftige Generationen getan zu haben», fügt er an.

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veröffentlicht: 20. März 2024 05:48
aktualisiert: 20. März 2024 05:48
Quelle: ArgoviaToday

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