Aargau/Solothurn
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Über 250'000 Franken Sachschaden: Wohler (35) fackelt mit illegalem Feuerwerk Autos in Tiefgarage ab

Hoher Sachschaden

Aargauer (35) fackelt mit illegalem Feuerwerk Autos in Tiefgarage ab

· Online seit 22.05.2024, 18:56 Uhr
Ein heute 35-Jähriger hat in der vergangenen Silvesternacht vor der Tiefgarageneinfahrt in Wohlen eine Feuerwerksbatterie gezündet, die nach der Entsorgung wieder in Brand geriet und auf ein Fahrzeug übergriff. Auch an der Tiefgarage entstand Sachschaden. Nun wurde der Mann verurteilt.

Quelle: Tele M1

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Die Böllerei an Silvester hat in der Regel zwei Lager – für die einen gehört es zu einem gelungenen Jahreswechsel dazu, für die anderen ist es einfach nur lästig und schädlich für die Umwelt. Dabei kann Feuerwerk durchaus gefährlich und am Ende gar noch deutlich teurer werden. Das musste auch ein heute 35-Jähriger aus Wohlen erfahren.

Illegale Feuerwerksbatterie gezündet

In der vergangenen Silvesternacht hat er in der Tiefgarageneinfahrt an seinem Wohnort eine Feuerwerksbatterie gezündet. Laut einem Strafbefehl der Aargauer Staatsanwaltschaft soll es dabei vermutlich um ein Feuerwerksprodukt des Herstellers WECO Deutschland namens «Thunderstroke» gehandelt haben. Dieses ist in der Schweiz nicht erlaubt, weil sie mehr als 2,5 Kilogramm wiegt.

Im Anschluss wartete der Beschuldigte etwa 15 Minuten, bevor er die abgefeuerte Feuerwerksbatterie in einen mit Stoff ausgekleideten, faltbaren Leiterwagen lud und diesen in der Tiefgarage neben das Auto seines Vaters stellte. Daraufhin fing der Leiterwagen Feuer, weil die Feuerwerksbatterie noch nicht ganz ausgekühlt war. Die Flammen griffen auch auf das Fahrzeug des Vaters über. Dieses erlitt Totalschaden.

Hoher Sachschaden

Insgesamt entstand aufgrund des Brandes an der Tiefgarage, den Treppenhäusern, an Lamellenstoren, an Holzböden von zwei Terrassen sowie an den sich in der Tiefgarage befindlichen Fahrzeugen und Gegenständen ein Sachschaden in der Höhe von 255'340 Franken. Die Feuerwehr musste ausrücken, brachte den Brand aber rasch unter Kontrolle. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.

Weil der Beschuldigte seiner Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen ist, wurde er nun per Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe von 3200 Franken verurteilt. Dies aufgeschoben bei einer Probezeit von zwei Jahren. Hinzu kommen eine Busse von 800 Franken und Gebühren in Höhe von 850 Franken.

So hat Tele M1 damals über den Vorfall in der Silvesternacht berichtet:

veröffentlicht: 22. Mai 2024 18:56
aktualisiert: 22. Mai 2024 18:56
Quelle: ArgoviaToday

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