Wallbach/Bad Säckingen

Polizei vermutet hinter Lambo-Diebstahl überregionale Bande

· Online seit 04.02.2024, 09:30 Uhr
Vor knapp zwei Wochen haben Unbekannte in Bad Säckingen-Wallbach einen giftgrünen Lamborghini aus der Garage eines Wohnhauses geklaut. Sie stahlen den Schlüssel aus dem Haus, schoben das Auto auf die Strasse und fuhren davon.
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Die Vorgehensweise der Diebe war richtig dreist: Erst stiegen sie durch ein Fenster in ein Einfamilienhaus ein, stahlen dort diverse Gegenstände – darunter auch Autoschlüssel – und klauten dann einen giftgrünen Lamborghini Huracán Evo Spyder aus der Garage. Sie schoben ihn auf die Strasse, starteten den Motor und fuhren davon.

Auch knapp zwei Wochen später fehlt vom Sportwagen noch jede Spur. Vom Diebstahl selbst bekamen der Besitzer und seine Frau nichts mit, wie er gegenüber der «Badischen Zeitung» erklärt. «Es ist ein unangenehmes Gefühl zu wissen, dass die in der Wohnung waren», sagt er. «Nie im Leben hätte ich gedacht, dass so etwas passiert, vor allem nicht hier in Wallbach.» Trotzdem glaubt er nicht mehr daran, seinen Sportwagen jemals wiederzusehen.

Waren die Täter schon in Bayern aktiv?

Währenddessen laufen die Ermittlungen der Polizei weiter. Sie glaubt, dass es die Diebe konkret auf den Lamborghini abgesehen hatten. Denn sie hätten noch weitere Autoschlüssel aus dem Haus geklaut, die dazugehörigen Fahrzeuge aber stehen lassen. Trotzdem dürfte es sich um Profis handeln. «Wir haben eine überregionale Tätergruppe im Blick», erklärt Polizeisprecher Mathias Albicker gegenüber der Zeitung. Diese habe sich bereits in Bayern mit einem ähnlichen Vorgehen bemerkbar gemacht. Weitere Details zu den Ermittlungen nennt die Polizei nicht.

Im Fall von Wallbach gab es zwar eine Nachbarin, die Motorengeräusche wahrgenommen hatte, sie hatte aber angenommen, der Besitzer führe davon. Die Polizei startete deshalb einen Aufruf, um weitere Hinweise zu erhalten. Gemäss der Mitteilung von damals ist es auch möglich, dass die Täterschaft den Lamborghini in der Umgebung verladen hat.

veröffentlicht: 4. Februar 2024 09:30
aktualisiert: 4. Februar 2024 09:30
Quelle: ArgoviaToday

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