Coronamassnahmen

Gemischte Reaktionen auf Fristverkürzung bei der Auffrischungsimpfung

18. Dezember 2021, 20:12 Uhr
Zuerst war es ein Jahr, dann sechs Monate und nun kann man die Auffrischungsimpfung bereits vier Monate nach der zweiten Covid-Impfung erhalten. Die überraschende Ankündigung des Gesundheitsministers Alain Berset kommt allerdings nicht überall gut an.

Quelle: TeleM1

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Aus sechs werden vier Monate. Dass der Bundesrat so kurz vor Weihnachten die Frist für die Booster-Impfung verkürzt, damit haben viele nicht gerechnet. Der SVP Nationalrat Andreas Glarner steht schon seit längerem der Impfung skeptisch gegenüber und kann daher auch die neuesten Bundesratsentscheidungen nicht ganz nachvollziehen: «Wenn das so weiter geht, dann müssen wir jeden Morgen vor der Arbeit noch boostern gehen» sagt Glarner gegenüber Tele M1. 

Geimpft oder genesen, das reicht ab Montag nicht mehr überall aus. Wer dann ins Thermalbad will oder in den Club, der muss sich entweder jetzt boostern oder testen lassen. «Für die Jungen sei das schon irgendwie ein Beschiss», so die Aargauer Nationalrätin Mitte Ruth Humbel. «Wenn man sich früh impfen liess und einen Beitrag geleistet hat.»

Weitere Reaktionen auf die Fristverkürzung beim Booster, siehst du oben im Videobeitrag von Tele M1.  

(red.)

Quelle: Tele M1
veröffentlicht: 18. Dezember 2021 20:51
aktualisiert: 18. Dezember 2021 20:51