Aargau/Solothurn

«Ich wollte der erste Fahrgast sein» – So war die erste offizielle Fahrt der neuen Tramlinie

Limmattalbahn

«Ich wollte der erste Fahrgast sein» – So war die erste offizielle Fahrt der neuen Tramlinie

· Online seit 11.12.2022, 12:00 Uhr
Seit 2019 fährt die Limmattalbahn zwischen Zürich-Altstetten und Schlieren. Seit Sonntag ist die Strecke über 13 Kilometer lang und verbindet die Kantone Aargau und Zürich. Tram-Begeisterte und Frühaufsteher wollten sich die Einweihung der neuen Stadtbahn nicht entgehen lassen.

Quelle: Erste Fahrt der Limmattalbahn / Dezember 2022 / Melissa Schumacher

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Am Sonntag startete die Limmattalbahn den offiziellen Betrieb des zweiten Teilstücks und transportierte die ersten Fahrgäste auf der neuen Strecke. Tram-Begeisterte wollten sich das Ereignis natürlich nicht entgehen lassen: «Es ist ein Jahrhundertbauwerk. Das ist einmalig und fantastisch!», wie ein Fahrgast erzählt.

Die Bahn wird zukünftig im 15-Minuten-Takt zwischen Zürich Altstetten und Killwangen Spreitenbach verkehren. Das auf einer Strecke von über 13 Kilometern und 27 bedienten Haltestellen. Die Stadtbahn erschliesst unter anderem das Spital Limmattal, die Kantonsschule Limmattal in Urdorf sowie die Entwicklungsgebiete und Einkaufszentren in Spreitenbach.

Hoher Besuch während Eröffnung

Bereits am Freitag war die Eröffnung des Teilstücks zwischen Schlieren und Killwangen-Spreitenbach gefeiert worden. Das im Depot Müsli in Dietikon, nur wenige Meter von der Spreitenbacher Dorfgrenze entfernt. Neben der Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga, waren die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh (FDP) und der Aargauer Regierungsrat Stephan Attiger (FDP) anwesend.

Aargauer Betreiberin

Die Limmattalbahn wird von der Aargau Verkehr AG betrieben. Seit 2019 fährt die Stadtbahn zwischen Zürich-Altstetten und Schlieren. Für den Ausbau waren zwei Volksabstimmungen im Kanton Zürich nötig. Der betroffene Bezirk Dietikon sprach sich in der ersten Abstimmung gegen das Projekt aus, wurde aber vom Rest des Kantons überstimmt. Die zweite Abstimmung wurde aufgrund einer Initiative gegen den Ausbau des zweiten Teilstücks nötig. Die Initiative scheiterte klar.

(red.)

veröffentlicht: 11. Dezember 2022 12:00
aktualisiert: 11. Dezember 2022 12:00
Quelle: ArgoviaToday

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