Seon

Nach Zusammenstoss mit der Seetalbahn: Jetzt spricht der Unfallfahrer

5. Januar 2022, 19:23 Uhr
László Takács hatte sehr viel Glück. Der Zugpuffer hatte ihn beim Unfall mit der Seetalbahn fast aufgespiesst. Der 47-Jährige erzählt, wie er den Unfall erlebt hat.

Quelle: TeleM1

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Immer wieder kommt es in Seon beim Bahnübergang zu Unfällen. Zuletzt am Dienstag kurz nach Mittag (wir berichteten). Ein BMW biegt nach links in Richtung Aarau ab. «Ich habe das Rotlicht nicht gesehen und eine Minute später kommt der Zug und erfasst mich. Alles war schwarz und es hat bumm gemacht», erzählt Unfallfahrer László Takács gegenüber Tele M1. «Ich hatte viel Glück», bilanziert er.

Mit fünf Stichen muss die Wunde genäht werden. Danach darf er das Spital wieder verlassen. Dem 47-Jährigen geht es nach dem Unfall den Umständen entsprechend wieder gut. Und das, obwohl ihn der Zugpuffer fast aufgespiesst hätte. Trotzdem kann er noch selbstständig aus dem demolierten BMW aussteigen. «Der Zug ist nicht so schnell gefahren, aber ich habe Glück, dass ich mein Leben noch habe», sagt er.

Dass es László Takács gut geht, freut auch seine Chefin Luzia Finazzi. Seit zwei Jahren arbeitet er bei ihr im Restaurant Hallwil in Seengen als Kellner. «Er hat noch angerufen und gesagt, dass man ihn holen müsse. Aber als ich die Bilder gesehen habe, wurde es mir schon anders. Sie sind uns richtig eingefahren.»

Bald sollte es aber zu weniger Unfällen kommen. Das hofft zumindest die Gemeinde. Denn im Frühling wird für die Sicherheit noch eine Barriere am Bahnübergang gebaut.

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 5. Januar 2022 19:23
aktualisiert: 5. Januar 2022 19:23