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Beschimpfungen

Lindenapotheke will nicht mehr «Anseichpfosten für wütende Menschen» sein

11. September 2021, 16:05 Uhr
In einem Facebook-Post macht die Lindenapotheke auf die prekäre Situation der letzten Tage und Wochen aufmerksam. Besonders seit der Diskussion um die Zertifikatspflicht würden ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer wieder beschimpft.
Immer mehr Beschimpfungen: Die Lindenapotheke sieht sich mit wütenden Kunden konfrontiert. (Symbolbild)
© KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

«Gewisse Begegnungen, Konfrontationen und Dialoge mit wütenden Kund:innen gehen uns ins Herz und machen uns fassungslos», heisst es im Facebook-Eintrag der Lindenapotheke, die im Kanton Aargau mehrere Standorte betreibt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden vermehrt beschimpft. «Seit Mittwoch müssen wir uns vermehrt am Telefon und in den Lindenapotheken unangebracht - nein - unsäglich unanständig behandeln lassen.»

Frühzeitig Termine buchen

Im Post stellt die Apotheke jetzt klar: «Wir sehen uns nicht als «Anseichpfosten» für alle wütenden Menschen. Wir werden mit Unverschämten nicht mehr wissenschaftlich argumentieren und diskutieren, uns schon gar nicht beschimpfen lassen, nur weil alle unsere Test- und Impftermine ausgebucht sind.» Man werde sich in Zukunft deshalb erlauben, gewisse Gespräche nicht mehr zu führen.

Die Apotheke bittet darum, dass Kundinnen und Kunden frühzeitig und an mehreren Standorten nach Terminen für Corona-Tests oder Impfungen Ausschau halten.

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 11. September 2021 15:50
aktualisiert: 11. September 2021 16:05