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Ferrari vs. BMW

Prozess: Harte Konsequenzen für das Autorennen auf der A1

2. November 2021, 19:18 Uhr
Ein Ferrari tritt in einem Rennen gegen einen BMW an. Für das Rennen sollen die beiden Männer ins Gefängnis, forderte die Staatsanwaltschaft. Am Dienstag standen sie vor dem Bezirksgericht Aarau.
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Quelle: TeleM1

Mit einer Geschwindigkeit von rund 196 km/h leisteten sich vor rund zwei Jahren zwei Männer mit ihren Sportboliden ein Rennen auf der A1 zwischen Suhr und Baden. Dabei sollen der angeklagte Kosovare und der Schweizer nicht nur den Verkehrsfluss gefährdet haben, sondern auch die übrigen Fahrzeuglenker. Geht es nach Bettina Krummenacher, Staatsanwältin, sollen die beiden Männer deshalb ins Gefängnis. Vor dem Bezirksgericht Aarau forderte Krummenacher deshalb am Dienstag unbedingte Freiheitsstrafen von 24 und 30 Monaten. «Die beiden Beschuldigten sind teilweise oder sogar mit grober Verletzung der Verkehrsregeln vorbestraft. Aufgrund der schlechten Prognose sehen wir nur eine unbedingte Freiheitsstrafe als Option.»

Hinzu kommt, dass einem der beiden, dem BMW-Fahrer, zum Zeitpunkt der Tat Kokain im Blut nachgewiesen werden konnte. Die Verteidigung forderte einen Freispruch. Das Urteil des Bezirksgerichts: Der BMW-Fahrer muss für 28 Monate ins Gefängnis, der Ferrarifahrer für 22 Monate.

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 2. November 2021 19:32
aktualisiert: 2. November 2021 19:18