Spritpreise

So viel Kilometergeld brauchst du, um nicht draufzuzahlen

7. Mai 2022, 20:09 Uhr
Beim Zeitungszusteller Presto erhalten Mitarbeitende, welche mit dem eigenen Auto unterwegs sind, fünf Rappen mehr pro Kilometer. Grund seien die anhaltend hohen Spritpreise, so die Aargauer Zeitung. Zudem zeigen Zahlen des TCS, wer als Angestellter weniger als 70 Rappen bekommt, zahlt am Ende drauf.
Die Diesel- und Benzinpreise sind seit März 2022 stets auf einem ähnlichen Niveau.
© KEYSTONE/Anthony Anex

Im Vergleich zum Jahresende 2020 zahlen Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten für Benzin und Diesel 45 Prozent mehr. Zuletzt schossen die Kosten wegen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine in die Höhe. Die Frühzustellerin Presto AG zahlt den Angestellten, welche für das Zeitungsaustragen das eigene Auto benutzen, fünf Rappen mehr pro Kilometer. Damit betragen die Spesen nun 70 Rappen. Es handelt sich um eine temporäre Anpassung aufgrund der gestiegenen Benzinpreise», heisst es auf Anfrage der Aargauer Zeitung

Laut dem Touring Club der Schweiz (TCS) sind allerdings 71 Rappen nötig, damit die Angestellten nicht selbst draufzahlen und neben dem Treibstoff alle anfallenden Kosten für das Auto geleistet sind. Auch weitere Unternehmen erwägen nun eine Spesenerhöhung. So zahlen unter anderem die Grossbank UBS oder die Post ihren Mitarbeitende 60 Rappen pro Kilometer, wenn sie das eigene Auto für die Firma benützen. Auch bei der Migros, die 65 Rappen zahlt, ist noch Luft nach oben.

(Aargauer Zeitung) 

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 7. Mai 2022 20:09
aktualisiert: 7. Mai 2022 20:09
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