Energiekrise und Inflation

Therme in Zurzach erhöht die Preise – ziehen weitere Aargauer Thermalbäder nach?

29. September 2022, 08:09 Uhr
Der Eintritt in das Thermalbad in Zurzach wird teurer. Der Geschäftsführer erklärt die Hintergründe und verrät, was am meisten Strom frisst. Und: Auch andere Bäder müssen ihre Preise anpassen.
Das Thermalbad in Zurzach ist mit seinen fünf Aussenbecken inklusive Flussbad und der Gartenanlage die grösste Freilufttherme der Schweiz.
© Alex Strittmatter, Bad Zurzach Tourismus AG
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Zwei Stunden im Wasser entspannen, kosten neu in der Therme Zurzach 2 Franken mehr. Am Samstag kostet der Eintritt 28 und am Sonntag 31 Franken. Grund: Die gestiegenen Energiepreise und die Inflation. Auf Anfrage der «Aargauer Zeitung» erklärt Dominik Keller, Geschäftsführer der Therme, dass eine Preiserhöhung unumgänglich sei. Die Strompreise fürs kommende Jahr werden sich sogar verdoppeln, 2024 verdreifachen.

Nicht nur der Strom wird zukünftig teurer, den die gemeinnützige Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden für die Thermen in Zurzach und Baden einkauft. Auch die Kosten für Esswaren, Reinigungsmittel oder Badetücher steigen.

Das Sole Uno in Rheinfelden hat die Preise bereits Ende August für einen zweistündigen Aufenthalt an Wochentagen um zwei Franken erhöht. Das Aquarena in Schinznach-Bad zieht auf Anfang Oktober nach. Die Einzeleintritte im Bäderbereich, das Parkieren und die Konsumation im Restaurant wird 10 bis 15 Prozent teurer. Das vor einem Jahr eröffnete Badener Thermalbad Fortyseven, wird die Preise nicht erhöhen.

(red.)

Quelle: Aargauer Zeitung
veröffentlicht: 29. September 2022 08:12
aktualisiert: 29. September 2022 08:12