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Nach Übergriff auf Mädchen

Verhafteter soll in Region Olten weitere Sexualdelikte begangen haben

31. Mai 2021, 11:08 Uhr
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Quelle: TeleM1

Im Zusammenhang mit einem im November 2020 im Bannwald in Olten verletzt aufgefundenen Mädchen gibt es neue Ermittlungserkenntnisse. Die Staatsanwaltschaft geht derzeit davon aus, dass der Täter auch für weitere bislang ungeklärte Sexualdelikte in der Region Olten verantwortlich sein dürfte.

Am Sonntag, 29. November 2020, wurde im Bannwald in Olten, nördlich des Altersheims Weingarten, ein verletztes Mädchen aufgefunden. Das Opfer war von einem Mann angegriffen und mit einem Messer schwer verletzt worden. Zudem wurde das Mädchen Opfer eines sexuellen Übergriffs. Der mutmassliche Täter, ein 37-jähriger Schweizer, konnte gleichentags festgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung wegen versuchter vorsätzlicher Tötung, Delikten gegen die sexuelle Integrität und weiterer Straftaten eröffnet.

Die umfangreichen Ermittlungen der Kantonspolizei Solothurn und der Staatsanwaltschaft haben mittlerweile laut Mitteilung ergeben, dass der Beschuldigte auch für weitere bislang ungeklärte Sexualdelikte in der Region Olten verantwortlich sein dürfte. Dem Beschuldigten wird versuchte Vergewaltigung in vier weiteren Fällen vorgeworfen, die sich zwischen Februar und September 2020 in Olten, Trimbach und Obergösgen ereigneten. In einem fünften Fall führt die Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen strafbarer Vorbereitungshandlungen zu vorsätzlicher Tötung und schwerer Körperverletzung.

Zudem ermitteln die Strafverfolgungsbehörden in einem sechsten Fall wegen versuchter schwerer Körperverletzung, heisst es in der Mitteilung weiter.

Der Beschuldigte sei bezüglich der Vorwürfe teilweise geständig und befinde sich weiterhin in Haft.

(sda.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 31. Mai 2021 09:23
aktualisiert: 31. Mai 2021 11:08