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Erdloch in Full-Reuenthal gibt Rätsel auf – Gefahrenbereich gesperrt

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Rätselhaftes Erdloch in Full-Reuenthal – Gemeinde sperrt Gefahrenbereich

· Online seit 04.04.2024, 08:15 Uhr
Im Februar hat sich auf einem Feld auf dem Reuenthaler Plateau ein Erdloch aufgetan. Die Gemeinde hat ein Unternehmen mit der Untersuchung des Lochs beauftragt. Es ist nicht der erste derartige Vorfall. Der Gefahrenbereich wurde gesperrt.
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«Das Einsturzloch weist eine Ausdehnung von 10 mal 8 Meter auf und ist am 20. Februar entstanden», schreibt die Gemeinde Full-Reuenthal im Mitteilungsblatt vom 3. April. Gemeinsam mit Experten habe eine Begehung durch den Gemeinderat stattgefunden, zurzeit würden weitere Untersuchungen im Gebiet vorgenommen.

Die Gemeinde reagiert mit einer Sperrung des Gefahrenbereichs. Das betrifft die Landwirtschaft und Spaziergängerinnen, Reiter, Radfahrerinnen und andere Freizeitsportler, die in Richtung des «Chrützli» unterwegs sind. Der Flurweg wird ebenfalls bis auf weiteres gesperrt. «Für den Gemeinderat hat die Sicherheit der Bewirtschafter und die Sicherheit Dritter höchste Priorität», heisst es in der Mitteilung. Eine Umleitung ist dementsprechend signalisiert worden.

Es ist nicht die erste Absenkung von Erdreich auf dem Gemeindegebiet. Bereits 2012 und mehrfach im Jahr 2017 war es zu Vorfällen gekommen, wie die «Gefahrenhinweiskarte Massenbewegungen» des Kantons Aargau zeigt:

Die Gemeinde Full-Reuenthal liegt am Rhein und ist die nördlichste Gemeinde des Kantons Aargau.

Vor sieben Jahren sorgte ein Erdloch in Habsburg für Schlagzeilen. Auf einer Weide stürzte die trächtige Kuh in ein sechs Meter tiefes Erdloch. Das Tier blieb unverletzt und konnte in einer spektakulären Aktion mit einem Bagger gerettet werden.

Quelle: TeleM1 / Archivbeitrag vom 19.06.2017

Der Sturz von Kuh Belinda offenbarte damals einen Sensationsfund. Im Untergrund kamen künstlich geschaffene Räume zum Vorschein. Archäologen haben eine unterirdische Kaverne entdeckt.

veröffentlicht: 4. April 2024 08:15
aktualisiert: 4. April 2024 08:15
Quelle: ArgoviaToday

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