So wird die MS Waldshut-Tiengen wieder in den Rhein gelassen
Quelle: ArgoviaToday/Michelle Brunner
Die MS Waldshut-Tiengen gehört zum Rhein wie das Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern. Seit 25 Jahren bringt die Fähre Personen von Waldshut in den Aargau und wieder zurück. Damit die Sicherheit gewährleistet ist und das Schiff auch nach 25 Jahren noch wie neu glänzt, muss sie alle fünf Jahre in Revision.
Alle fünf Jahre wird die Fähre auf Herz und Nieren geprüft
Das Schiff wird dafür aus dem Wasser geholt. «Es wird überarbeitet und Ausbesserungen werden durchgeführt», erzählt Siegfried Pflüger, Geschäftsführer der Stadtwerke Waldshut-Tiengen, zu ArgoviaToday. Die Fähre erhält auch einen neuen Anstrich und die Schiffsschrauben werden begutachtet. «Wir machen auch dann direkt noch den TÜV.» Danach kommt die MS Waldshut-Tiengen wieder in Wasser.
Das tonnenschwere Schiff wird dafür mithilfe zweier Krane in die Luft gehoben und sachte vom Parkplatz zwischen der Badi und dem Camping-Platz in den Rhein gelassen. Damit dies glatt läuft, muss alles genau geplant werden. «Dafür waren heute 25 Mitarbeitenden im Einsatz. Die Planung beginnt bereits ein halbes Jahr zuvor. So sind wir auf jeden Fall gut vorbereitet», sagt Pflüger.
Dienstags fahren keine Fähren
Die Rheinfähre wurde 1998 getauft und dient seither als Fähre und Passagierschiff für Erlebnisfahrten. Die Sommersaison startet am 1. April bis Ende Oktober. Sie verkehrt täglich stündlich zwischen den Anlegestellen in Waldshut und Full. «Ausser am Dienstag, da ist ‹fährfrei›», sagt Pia Sackmann von den Stadtwerken. «Wir machen aber auch Genussfahrten, die auch ganzjährig stattfinden», erklärt Pflüger. Nachmittags sind zusätzlich ein- oder zweistündige Rundfahrten möglich. Dabei geht es bis zur Mündung der Aare und flussabwärts bis das Dogerner Kraftwerk in Sicht ist.
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