Coronavirus - Solothurn

12 Millionen Franken für Solothurner Spitäler und Kliniken

9. August 2022, 14:30 Uhr
Der Kanton Solothurn soll sich mit rund 12 Millionen Franken an den pandemiebedingten Ertragsausfällen und Mehrkosten der Solothurner Spitäler und Kliniken beteiligen. Der Regierungsrat hat am Dienstag dem Kantonsrat die entsprechende Botschaft zugestellt.
Aussenaufnahme vom Spital Dornach. Die Solothurner Spitäler sollen 10,1 Millionen Franken vom Kanton erhalten.
© KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

10,1 Millionen Franken sollen die Solothurner Spitäler AG, 1,8 Millionen die Pallas Kliniken AG und 0,1 Millionen die Privatklinik Obach erhalten. Die Spitäler und Kliniken werden dazu verpflichtet, für 2021 keine Dividenden auszubezahlen, wie die Staatskanzlei am Dienstag mitteilte.

Die Solothurner Spitäler und Kliniken wiesen 2021 wegen der Corona-Pandemie insgesamt 16,4 Millionen Franken Ertragsausfälle und Mehrkosten aus. Der Regierungsrat halte es für zumutbar, dass die Spitäler und Kliniken einen Teil der coronabedingten Mehrkosten und Ertragsausfälle selber tragen, heisst es weiter in der Mitteilung.

Über den Betrag von 12,1 Millionen Franken wird die Solothurner Stimmbevölkerung voraussichtlich am 12. März 2023 entscheiden.

Quelle: sda
veröffentlicht: 9. August 2022 14:43
aktualisiert: 9. August 2022 14:43
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