«Schweiz Tipp»

Bike-Paradies Engadin: Actionreiche Trails und Radwege mit Alpensicht

Manuel Wälti, 7. Juni 2022, 18:01 Uhr
Im Engadin werden Mountainbiker und Freizeit-Velofahrer gleichermassen glücklich. Für die einen bieten verschiedene Trails einfache bis anspruchsvolle Abfahrten. Die anderen kommen auf dem Innradweg entlang bis an die Landesgrenze auf ihre Kosten.
Das Engadin ist ein Velo-Paradies
© Engadin St. Moritz Tourismus

Wer mit dem Velo unterwegs ist, erlebt immer mal wieder etwas Besonderes. Besonders viele Erlebnisse gibt es für Biker und Velofahrer im Engadin. Vor allem auf mehrtägigen Touren verlangt man sich etwas ab, erlebt die Umgebung intensiver und kommt an Orten vorbei, die sonst vermutlich unentdeckt geblieben wären.

Eine der mehrtägigen Touren startet im Engadin. Der Innradweg macht es einfach, das Erlebnis Alpen vom Velo aus zu geniessen. Er folgt dem Fluss von der Quelle zur Mündung. 520 Kilometer lang ist der Weg. Wer sich nicht die ganze Strecke zutraut, der kann auch einfach die beiden ersten Etappen in der Schweiz machen. Sie führen von Maloja im Oberengadin bis Zernez.

Schon diese ersten beiden Etappen geizen nicht mit Höhepunkten. Einer davon ist der kurze Ausflug zum Turm Belvedere. Dieser ist mit dem Rad erreichbar. Die Sicht vom Turm aus auf den Silsersee ist atemberaubend.

Auch die Strecke auf der Naturstrasse dem Silvaplanersee entlang ist ein Erlebnis. Wer es ruhig mag, fährt diese Strecke am besten am frühen Morgen. Dann, wenn nur wenig Leute unterwegs sind, der See ruhig und spiegelglatt ist und die Sonne erst die umliegenden Berge erreicht. Wer etwas Action möchte, wartet bis am Mittag, wenn das bunte Treiben von Kite- und Windsurfer auf dem See so richtig losgeht.

Wer nicht sein eigenes Bike ins Engadin transportieren möchte, kann auch ein Velo an einem Ort mieten und an einem anderen Ort wieder abgeben.

Mountainbiken im Engadin kennt viele Superlative

Doch das Engadin ist auch sonst ein Paradies für Mountainbiker. Über 400 Kilometer Fahrvergnügen auf bestens ausgeschilderten Routen, Bike-Transport bis auf den 3057 Meter hohen Piz Nair oder Trail-Spass bis nach Italien und zurück mit dem Zug. Es gibt Entdeckungstouren durch Wälder und Täler, zu Bergseen und Gletschern.

Ein «Surfparadies» der anderen Art findet man auf dem St. Moritzer Hausberg Corviglia: Flow Trails ohne enge Spitzkehren und verblockte Passagen, dafür mit flüssig zu fahrenden Anliegerkurven, Mulden und Wellen. Und das Beste: Kein Gegenverkehr.

Für Einsteiger bietet sich der erst letztes Jahr fertiggestellte «Marmotta Flowtrail». Das neuste Mitglied der «Corviglia Flow Trails» ist das technisch einfachste und kürzeste und eignet sich hervorragend für «Flow Trail Einsteiger» und Familien mit Kindern, welche aber schon Mountainbike-Erfahrung mitbringen.

Quelle: ArgoviaToday / Travelcontent
veröffentlicht: 8. Juni 2022 09:20
aktualisiert: 8. Juni 2022 09:20
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