Dank Kunststoffrecycling

Bula spart 16 Tonnen CO2 und erhält Umweltzertifikat

16. August 2022, 13:12 Uhr
Vor einer Woche endete das Pfadi Bundeslager in Goms. Dabei achteten die Pfadis darauf, so wenig Abfall wie möglich zu produzieren. Was sich jedoch nicht vermeiden lässt, soll so ressourcenschonend als möglich weiterverarbeitet werden.

Wenn viele Menschen sich an einem Ort treffen, hinterlassen diese auch oft Müll. Dieser wird anschliessend eingesammelt und wiederverwertet. Dies spart auch wertvolle Ressourcen ein. 5760 Kilogramm Haushalt-Kunststoffe haben die Pfadis in den zwei Wochen Bundeslager gesammelt, wie InnoRecycling AG in einer Pressemitteilung berichtet.

Quelle: TeleZüri

Aus diesem gesammelten Kunststoff wurde 2880 Kilogramm Neumaterial ersetzt, was in diesem Fall 8640 Liter Erdöl einspart. Das daraus gewonnene Regranulat reicht zum Beispiel für die Herstellung von 2250 Metern Kabelschutzrohren. Die nicht recyclebaren Mischkunststoffe werden der Zementindustrie als Ersatzbrennstoff (EBS) zugeführt und ersetzen so 2877 Kilogramm Stein- oder Braunkohle.

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Das aus der stofflichen Verwertung gewonnene Regranulat führt zur Reduzierung der Herstellung von Neumaterial. Damit werden hohe CO2-Emissionen vermieden, welche die Förderung von Erdöl, der Transport und die Herstellung von Neumaterial verursacht.

BuLa wird ausgezeichnet

Der Abbau fossiler Rohstoffe wird geschont und die hohen CO2-Emissionen beim Abbau und Transport von Stein- und Braunkohlen fallen weg. So konnten insgesamt 16’301 Kilogramm CO2 eingespart werden. Dies entspricht einer Autofahrt mit einem Mittelklassewagen von 125’468 Kilometern – also einer Fahrt rund drei Mal um die Erde.

Für die beachtliche Sammelleistung der Pfadis stellte die InnoRecycling AG, sammelsack.ch dem BuLa ein Umweltzertifikat aus.

Für die Sammelleistung der Pfadis wurde dem BuLa ein Umweltzertifikat ausgestellt. 

© InnoRecycling AG

(sib)

Quelle: Today-Zentralredaktion
veröffentlicht: 16. August 2022 12:11
aktualisiert: 16. August 2022 13:12
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