Quelle: Tele M1
Rund 90 Christbäume sind laut Polizei beim Vorfall beschädigt worden. Es entstand ein Sachschaden von über 5000 Franken. Trotzdem fuhr der Täter einfach weiter. Deshalb suchte die Luzerner Polizei nun Zeugen. Mittlerweile konnte ein 24-jähriger Schweizer ermittelt werden. Er wurde angezeigt.
Besitzer pflanzte die Bäume erst vor kurzem an
Besonders schlimm war der Vorfall für Hubert Keller. Erst vor Kurzem hatte Keller die Bäumchen angepflanzt. Die noch kleinen Tannen wollte er nächstes Jahr zu Weihnachten verkaufen, das kann er nun vergessen. Gegenüber Tele M1 erzählte Keller, dass das Fahrzeug von Mosen her gekommen sei und wohl die Kurve nicht ganz gekriegt habe. Danach nietete der nun ermittelte 24-Jährige eine Tafel um und einen Teil der Christbaumkultur. Das bestätigt nun auch die Kantonspolizei Luzern in einer Mitteilung.
Wie es das Auto danach wieder zurück auf die Strasse schaffte, ist Keller ein Rätsel. «Der ist hier fast 100 oder 200 Meter durchgefahren. Der muss ziemlich schnell gefahren sein, sonst wäre er hier nie mehr rausgekommen.»
Bereits zum dritten Mal
Es ist nicht das erste Mal, dass ein Auto in die Christbaumkultur in Aesch gefahren ist. Bereits vor sechs Jahren kam ein Lastwagen von der Strasse ab und richtete einen Schaden an. 2018 landete ein Auto nach einem Überholmanöver ebenfalls in der Plantage.
Ob es im jetzigen Fall auch lediglich ein überforderter Autofahrer oder doch ein Vandale war, ist noch unklar.
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