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Ausgang

Die Testzentren vor Clubs lohnen sich finanziell fast gar nicht mehr

7. November 2021, 20:51 Uhr
Seit einem Monat muss man die Corona-Tests selbst bezahlen. Viele Club-Besitzer hatten Angst, dass deswegen weniger Menschen kommen. Wie sich jetzt aber zeigt, ist dieser Fall nicht eingetreten, denn das Nachtleben geht trotzdem weiter.
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Quelle: TeleM1

Rund 2000 Menschen feiern im Zürcher X-tra, der Club platzt fast aus allen Nähten. Vor rund einem Monat fürchteten die Clubbetreiber, dass die kostenpflichtigen Tests ihnen das Geschäft vermiesen würden. Dieser Fall ist nicht eingetreten. «Wir waren die letzten drei Samstage ausverkauft», erklärt Lucas Steiner, der für das Programm beim X-tra verantwortlich ist. «Das ist eine gute Bilanz.» Schätzungsweise seien 85 Prozent der Gäste im X-tra geimpft und müssten deshalb keine Tests bezahlen.

Genau so sieht es im Club Sektor 11 aus. Hier sind schätzungsweise 4 von 5 Personen geimpft. Von einem Einbruch der Besucherzahlen sei nichts zu spüren, sagt Olivier Grein, Mitinhaber der Urban Agency Events AG. «Die Leute wollen wieder Party machen.»

Dennoch: Ein Teil der Clubbesucher lässt sich vor dem Ausgang testen. Ein weiterer Grund, weshalb das Schreckensszenario nicht eingetroffen ist: Die Kosten für die Tests belaufen sich nicht mehr auf rund 50 Franken, sondern sind deutlich tiefer. Mehrere Testbetreiber sagen gegenüber «Tele Züri», dass sich nur sehr wenige Leute testen lassen. Wenn sich nächstes Wochenende wieder so wenige Personen testen lassen, werde man die Zelte nicht mehr aufstellen.

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 7. November 2021 21:22
aktualisiert: 7. November 2021 20:51