Ukraine-Krieg

Erste Geflüchtete kehren in die Ukraine zurück

24. April 2022, 06:36 Uhr
Die Schweiz hat bis heute über 40'000 Geflüchtete aus der Ukraine registriert und untergebracht. Laut der Staatssekretärin für Migration, Christine Schraner Burgener, kehren erste Geflüchtete allerdings wieder in ihr Heimatland zurück.
Die in die Schweiz geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer werden nicht in der Schweiz bleiben. Davon ist Christine Schraner Burgener, Staatssekretärin für Migration, überzeugt. (Archivbild)
© KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

Das wichtigste Ziel in den letzten Wochen sei gewesen, den vielen Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet seien, ein Dach über den Kopf gewähren zu können, sagte Schraner Burgener in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag».

Schweiz hat rasch reagiert

Die Schweiz habe sehr rasch auf den starken Anstieg der geflüchteten Personen reagiert. Verzögerungen könne es geben, wenn Asylgesuche vor dem S-Status gestellt oder mehrmals gestellt worden seien, sagte die Staatssekretärin auf die Kritik an langen Wartezeiten.

Die Geflüchtete aus der Ukraine könnten mit dem Schutzstatus S vorerst ein Jahr lang bleiben. Falls dann immer noch Krieg herrsche, könne der Bundesrat den Status um ein Jahr verlängern, bis maximal fünf Jahre. Sie hoffe aber, das vorher eine Lösung gefunden werde.

Es gebe schon jetzt viele Ukrainerinnen und Ukrainer, die wieder nach Hause fahren würden. Natürlich sei es wichtig, dass sie in Sicherheit zurückkehren könnten und ihnen beim Wiederaufbau geholfen werde. Laut dem Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR seien weltweit mehr als 600'000 Menschen wieder in die Ukraine zurückgekehrt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 24. April 2022 06:36
aktualisiert: 24. April 2022 06:36
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