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Fitnessbranche besorgt: «Unsere Kunden künden ihre Abos»

14. September 2021, 10:11 Uhr
Seit Montag gilt in der Schweiz die ausgeweitete Zertifikatspflicht. Die 3G-Regel spaltet aber die Schweiz. Während der Schweizerische Fitnessverband mit Umsatzeinbussen rechnet, pochen Experten darauf, dass das Gesundheitssystem entlastet werden müsse.
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Quelle: TeleM1

Die 3G-Regel ist in der Schweiz nun endgültig eingeführt. Nur Genesene, Geimpfte oder Getestete bekommen Zugang zu Freizeiteinrichtungen oder Bars. Auch für den Besuch im Fitnesscenter, im Restaurant oder im Kino braucht man ein Covid-Zertifikat. Sonst drohen Bussen für Betreiber und Gäste.

Claude Ammann, Präsident Verband Schweizer Fitness- und Gesundheitscenter, befürchtet einen enormen Umsatzverlust. Er begründet das damit, dass «unsere Kunden ihre Abos künden und zu den Grosskonzernen wechseln».

Impfzentren werden überrannt

Experten verteidigen hingegen die ausgeweitete Zertifikatspflicht. Das Gesundheitssystem müsse entlastet werden. Der erste Effekt von 3G zeigt sich schon jetzt: Seit dem Entscheid des Bundesrates werden die Türen der Schweizer Impfzentren eingerannt. «Ich glaube, die Leute haben gemerkt, dass es besser wäre, sich jetzt impfen zu lassen», so der Berner Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg.

Im Talk erzählen die Gäste, wie sie den ersten Tag mit 3G erlebt haben und die aktuelle Corona-Situation einschätzen.

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 14. September 2021 10:19
aktualisiert: 14. September 2021 10:11