Coronavirus

Fussball-Profiklubs erhielten doppelte Corona-Hilfsgelder

7. Juli 2022, 09:25 Uhr
Fussball-Profiklubs haben für coronabedingte Einbussen rund 10 Millionen Franken zu viel erhalten. Sie wurden offenbar doppelt entschädigt, wie eine SRF-Recherche zeigt.
Leere Stadien sorgten bei den Clubs für Umsatzeinbussen. (Archivbild)
© KEYSTONE/ANTHONY ANEX
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Neun Klubs aus der Super League und der Challenge League – den beiden höchsten Schweizer Fussball-Ligen – stehen im Fokus, wie Radio SRF am Donnerstag berichtete. Die Klubs bezogen demnach aus zwei staatlichen Hilfsprogrammen Geld für dieselben Einbussen bei ihren Amateur-, Nachwuchs- und Frauenteams. Welche Klubs betroffen sind, geht aus dem Bericht des SRF nicht hervor.

«Zur Diskussion stehen schätzungsweise sechs Millionen Franken für das Jahr 2020 und rund vier Millionen für das Jahr 2021», sagte ein Sprecher des Bundesamts für Sport gegenüber SRF. Das Bundesamt habe keine Hinweise darauf, dass die Klubs in den Gesuchen unkorrekte Angaben gemacht hätten.

Die zehn Millionen Franken entsprechen laut dem Radiobericht einem Viertel aller staatlichen Hilfsgelder für Fussball-Profiklubs. Noch steht demnach nicht fest, wie viel die Klubs zurückzahlen müssen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 7. Juli 2022 06:19
aktualisiert: 7. Juli 2022 09:25