Zürich

Klima-Rebellen wurden abgeführt und wollen zurückkommen

4. Oktober 2021, 15:48 Uhr
Noch während die Aktivistinnen und Aktivisten die Uraniastrasse blockieren und von der Stadtpolizei Zürich einzeln weggeführt oder weggetragen werden, kündigen sie für Dienstag bereits die nächste Blockade an. Mitglieder der Gruppe «Extinction Rebellion» wollen sich erneut auf eine Strasse in der Zürcher Innenstadt setzen.
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Quelle: CH Media Video Unit / TeleZüri / Melissa Schumacher

Am Montag setzten sich - wie angekündigt - um zwölf Uhr mehrere Dutzend Personen mit Klapp- und Gartenstühlen auf die Uraniastrasse. Mehrere Dutzend standen mit Transparenten wie «Wir wollen leben» und «Listen to the Science» auf der Strasse.

Nach einer kurzen Frist begann die Stadtpolizei mit der Räumung. «Wir können die Einschränkungen des Verkehrs nicht mehr länger tolerieren und beginnen zeitnah mit Personenkontrollen, Verzeigungen und Wegweisungen», hatte die Polizei auf Twitter angekündigt.

«Morgen kommen sie wieder»

Mit ihrem «friedlichen Sitzen im öffentlichen Raum» würden Bürgerinnen und Bürger den normalen Gang der Dinge stören, schreibt die Gruppe in einer Mitteilung vom Montagnachmittag. Das mache ihnen keinen Spass. «Aber angesichts des absoluten Klimanotstandes reicht es nicht mehr aus, seine Unzufriedenheit nur durch legale Demonstrationen und Petitionen zum Ausdruck zu bringen.»

Die Aktivistinnen und Aktivisten seien bereit, sich verhaften zu lassen, heisst es in der Mitteilung. Und: «Morgen kommen sie wieder.»

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 4. Oktober 2021 15:49
aktualisiert: 4. Oktober 2021 15:49
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