Schweiz

Nach Sprengstofffund: Besteht Zusammenhang mit den gesprengten Bankomaten?

Thayngen

Nach Sprengstofffund: Besteht Zusammenhang mit den gesprengten Bankomaten?

· Online seit 05.11.2021, 16:38 Uhr
Nach dem Polizeieinsatz im schaffhausischen Thayngen vom Donnerstag hat die Bundesanwaltschaft den Fund von Sprengstoff bestätigt. Für den Fahrer des Fahrzeugs sei U-Haft beantragt worden. Die Abklärungen liefen in alle Richtungen – Terror stehe nicht im Vordergrund.

Quelle: CH Media Video Unit / TeleZüri / Melissa Schumacher

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«Geprüft wird unter anderem auch ein allfälliger Zusammenhang mit der Sprengung von Bankomaten», heisst es in der von der Nachrichtenagentur Keystone-SDA angefragten Mitteilung der Bundesanwaltschaft vom Freitagnachmittag.

In den letzten Monaten wurden im Argovialand immer wieder Bankomaten gesprengt. Ob in Rothrist, Mellingen, in Nussbaumen oder wie am Mittwoch im nahen Solothurn (ArgoviaToday berichtete), die Täter hinterlassen immer wieder grosse Verwüstung.

Ermittlungen laufen

Zöllner in Thayngen hatten bei der Kontrolle einer verdächtigen Ladung am frühen Donnerstagmorgen verdächtige Ware gefunden. Die Grenze war bis am Donnerstagmittag für alle Fahrzeuge gesperrt (ArgoviaToday berichtete). Es sei weder zu einer Explosion gekommen, noch seien Personen verletzt worden, hiess es bereits am Donnerstagabend bei der Bundesanwaltschaft. Sie leitet die Ermittlungen der Kantonspolizei Schaffhausen und des Bundesamts für Polizei (Fedpol).

veröffentlicht: 5. November 2021 16:38
aktualisiert: 5. November 2021 16:38
Quelle: sda

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