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Luftverkehr

Swiss stellt ihre Flüge nach Südafrika vorerst nicht ein

26. November 2021, 11:55 Uhr
Die Fluggesellschaft Swiss hat vorerst nicht vor, ihre Flüge nach Südafrika einzustellen.
Die Swiss hält die Flugverbindungen in das Virusvariantengebiet Südafrika vorerst aufrecht.
© KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

«Stand jetzt plant Swiss, den Flugbetrieb nach Südafrika aufrechtzuerhalten, um weiterhin Passagiere nachhause zu befördern und Fracht zu transportieren», sagte eine Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Man stehe allerdings in Kontakt mit den Behörden, um allfällige Vorgaben sofort umzusetzen. Allerdings gibt die Sprecherin an, man prüfe derzeit «eine Änderung der sanitarischen Bestimmungen für Flüge von und nach Südafrika». Fluggäste, die mit der Swiss nach Südafrika reisen, dürften also künftig zusätzliche Hygieneregeln einhalten müssen.

Die Ferienfluglinie Edelweiss gibt an, dass sie die Entwicklung laufend beobachte. «Ob die Behörden Weisungen für die Luftfahrt erlassen, ist derzeit noch nicht bekannt», sagte ein Sprecher. Die Fluggesellschaft bietet Flüge in die südafrikanische Metropole Kapstadt an. Über die Durchführung des nächsten geplanten Fluges vom 29. November werde man im Laufe des Tages entscheiden, so der Sprecher.

Auch Lufthansa fliegt Südafrika im Moment an

Die Swiss- und Edelweiss-Muttergesellschaft Lufthansa hält die Flugverbindungen in das Virusvariantengebiet Südafrika vorerst ebenfalls aufrecht. «Wir setzen die Vorgaben um und werden weiter fliegen, auch um Menschen nach Hause zu bringen und Fracht zu transportieren», sagte ein Lufthansasprecher am Freitagmorgen. Die Lufthansa beobachte die Lage intensiv und halte sich an alle gesetzlichen Auflagen und Regeln.

Zuvor hatte der geschäftsführende deutsche Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mitgeteilt, Deutschland werde Südafrika wegen der neu auftretenden Coronavirus-Variante B.1.1.529 zum Virusvariantengebiet erklären.

Die Regelung trete in der Nacht zum Samstag in Kraft, Fluggesellschaften dürften dann nur noch deutsche Staatsbürger nach Deutschland befördern. Gegebenenfalls seien auch Nachbarländer Südafrikas betroffen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 26. November 2021 11:55
aktualisiert: 26. November 2021 11:55