Polizei getäuscht

Vignette mit Klebestreifen angebracht – 76-Jähriger muss 700 Franken blechen

6. Februar 2022, 17:39 Uhr
Ein 76-jähriger Mann überquerte Anfang Dezember 2021 den Zoll in Au und wurde von den Behörden kontrolliert. Schnell stiessen die Beamten auf eine manipulierte Vignette: Diese war nur mit Klebestreifen angebracht. Es folgte eine Anzeige und eine Strafe von 700 Franken.
Weil er eine Vignette mit Klebeband manipuliert hatte, erhielt ein Österreicher eine Anzeige und eine Strafe von 700 Franken.
© Eidg. Zollverwaltung
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Ein in Deutschland wohnhafter Österreicher fuhr Anfang Dezember 2021 mit seinem Auto am Zoll in Au SG vorbei und wurde dabei von den Beamten routinemässig kontrolliert. Was sie fanden, war eine mit einfachem Klebeband manipulierte Vignette auf der Frontscheibe des Fahrzeugs, wie 20 Minuten berichtet.

Mit dem Trick konnte die Autobahnvignette einfach abgenommen und für mehrere Fahrzeuge verwendet werden. Dabei handelte es sich um einen klaren Verstoss gegen das Gesetz, welches vorsieht, dass die Vignette direkt am Fahrzeug aufgeklebt sein muss. Wenn sie vom Trägerpapier gelöst wird, gilt die Vignette als entwertet.

Der Mann erhielt eine Anzeige wegen Fälschung amtlicher Wertzeichen. Insgesamt muss der Fälscher nun eine Strafe von 700 Franken bezahlen. Ausserdem wurde der Mann zu einer bedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je 70 Franken bei einer Probezeit von zwei Jahren verurteilt.

(red.)

Quelle: ZüriToday
veröffentlicht: 6. Februar 2022 15:28
aktualisiert: 6. Februar 2022 17:39