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Das war's: Für den EHC Olten endet die Saison – La Chaux-de-Fonds ist Meister

Swiss League Playoffs

Das war's: Für den EHC Olten endet die Saison – La Chaux-de-Fonds ist Meister

23.03.2023, 14:18 Uhr
· Online seit 21.03.2023, 20:25 Uhr
Sieg oder Saisonende? Das war die grosse Frage am Dienstagabend. Dem EHC Olten gelingt das ersehnte «Wunder von Olten» nicht. Die Powermäuse unterliegen dem HC La Chaux-de-Fonds im vierten Spiel mit 0:2. Was für eine Enttäuschung!
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Die Ausgangslage für den EHC Olten war äusserst ungemütlich. Obwohl er nie die schlechtere Mannschaft war, unterlag er in den ersten drei Spielen dem HC La Chaux-de-Fonds und lag in der Playoff-Finalserie mit 0:3 hinten. Die Powermäuse brauchten am Dienstagabend nicht nur Glück, sondern mussten auch mit mehr Effizienz spielen, um einen Sieg der Neuenburger verhindern zu können. Jedoch mussten die Oltner auf ihren formstarken Aggressivleader Cédric Hüsler verzichten. Dieser erhielt am Dienstag eine Spielsperre von acht Partien.

Das Ziel der Dreitannenstädter war klar. Sie wollten wie der EV Zug im letztjährigen Playofffinal in der National League gegen die ZSC Lions einen 0:3-Rückstand drehen und die Aufholjagd starten. Mittendrin beim EV Zug war damals der jetzige EHC Olten-Stürmer Luca De Nisco – es musste sich zeigen, ob das ein gutes Omen ist.

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Viel Kampfgeist mit dem besseren Ende für den HCC

Sowohl der EHC Olten als auch der HC La Chaux-de-Fonds starteten eher verhalten ins erste Drittel. Schon in den ersten Minuten passierten dem EHCO zwei bis drei unnötige Fehler, die der HCC sofort versuchte auszunützen. Die Neuenburger spielten schnell und schnörkellos und meisterten die Startphase somit auf der spielerischen Ebene klar besser. Der Druck war auf beiden Seiten spürbar und das Spiel lange Zeit ausgeglichen. Die Gäste liessen wenig zu und konnten sich gut aus gefährlichen Situationen befreien. Gleichzeitig kamen die Dreitannenstädter aufgrund der starken Defensive der Neuenburger kaum zu guten Torchancen. Im Allgemeinen gab es viele Unsauberkeiten im gesamten Spielaufbau und die Partie war geprägt von ungenauen Zuspielen. Gegen Drittelsende konnte der HCC ein Powerplay erfolgreich ausnutzen: Daniel Carbis traf in der 18. Minute zum 1:0.

Der HCC konnte die Überzahl ausnutzen

Der Start ins Mitteldrittel gelang dem ECHO besser als ins erste Drittel. Schon in den ersten drei Minuten erspielten sich die Grün-Weissen mehr Chancen als im gesamten Startdrittel. Trotzdem fiel kein Tor – zumindest nicht für die Powermäuse. Nach einem Oltner Scheibenverlust schoss Loic In-Albon in der 28. Minute das 2:0 für den HCC. Es zeichnete sich das altbekannte Muster ab: Bei Gleichzahl hatten die Neuenburger eigentlich weniger vom Spiel, in Überzahl waren sie aber eine Macht. Der Rückstand hinterliess Spuren und führte auf Seite der Oltner zu grosser Unsicherheit. Obwohl der HCC bei weitem nicht als übermächtiger Gegner auftrat, führte er mit 2:0. Im Spiel des EHCO passte nichts mehr so wirklich zusammen. Den Dreitannenstädtern blieb nur noch ein Drittel, um das Saisonende hinauszuzögern.

Das bittere Ende für den EHC Olten 

Die letzten 20 Minuten waren die letzte Möglichkeit für den EHC Olten, den Anschluss zu finden. Doch das Team startete schleppend, spielte ideen- und dadurch auch harmloses Eishockey. Auf der anderen Seite konnte sich der HCC defensiv gut einrichten und machte hinten komplett dicht. Die Oltner kamen zu keinen hochkarätigen Chancen und liefen immer wieder an der Verteidigung der Neuenburger auf. Die Stimmung im Stadion liess ebenfalls zu wünschen übrig. Mit 4764 Zuschauenden war das Kleinholz nicht mal ausverkauft – eine enttäuschende Bilanz für ein so entscheidendes Finalspiel. Das Spiel endete mit 2:0 für den HCC. Mit der vierten Niederlage im vierten Spiel ist die Saison für den EHC Olten vorbei – eine bittere Enttäuschung für die Powermäuse. Der HC La Chaux-de-Fonds gewinnt die Finalserie klar mit 4:0 und ist somit Swiss League Meister.

veröffentlicht: 21. März 2023 20:25
aktualisiert: 23. März 2023 14:18
Quelle: 32Today

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