Olympia

Erfolgreichste Schweizer Winterspiele – Platz 8 im Medaillenspiegel

20. Februar 2022, 12:03 Uhr
«Peking 2022» sind für die Schweiz die statistisch erfolgreichsten Olympischen Winterspiele der Geschichte. Im Medaillenspiegel nimmt die Schweiz mit ihren 14 Auszeichnungen Platz 8 ein.
Lara Gut-Behrami, die Olympiasiegerin im Super-G: Die Tessinerin gewann zudem Bronze im Riesenslalom
© KEYSTONE/EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Am letzten Tag büsste die Schweiz im Ranking noch eine Position ein: Ausgerechnet der ewige Rivale aus Österreich überholte die Schweizer dank dem Olympiasieg im alpinen Mixed-Teamwettkampf noch. Dennoch lässt sich festhalten, dass die Delegation von Swiss Olympic so erfolgreiche Spiele erlebte wie noch nie, auch wenn an den letzten beiden Tagen keine Medaille mehr dazu kam.

Dank dem Doppelsieg der Skicrosser Ryan Regez, der die Schweizer Fahne an der Schlussfeier ins Stadion trägt, und Alex Fiva schraubte die Schweiz ihr Medaillenkonto am Freitag auf sieben goldene, zwei silberne und fünf bronzene Auszeichnungen hoch. Die Schweiz egalisierte damit ihre Gold-Silber-Bilanz von 2014 in Sotschi, hat aber mehr Bronzemedaillen auf dem Konto (5) als vor acht Jahren (2).

Bei der gesamten Anzahl Medaillen stehen Calgary 1988 und Pyeongchang 2018 mit jeweils 15 Medaillen noch vor Peking. In Calgary fanden allerdings nur 46 Wettbewerbe statt, in Peking waren es 109 und damit mehr als doppelt so viele.

Norwegen schloss den Medaillenspiegel zum zweiten Mal in Folge auf Platz 1 ab. Die 16 Goldmedaillen der Skandinavier bedeuten Rekord für Winterspiele. Zuvor hatten die Norweger und Deutschland mit jeweils 14 Olympiasiegen vor vier Jahren in Pyeongchang die Bestmarke gehalten.

Die Deutschen folgten Norwegen im Medaillenspiegel mit 12mal Gold und total 27mal Edelmetall auch in Peking. Platz 3 im Medaillenspiegel sicherte sich Gastgeber China mit neun goldenen und total 15 Medaillen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 20. Februar 2022 09:07
aktualisiert: 20. Februar 2022 12:03
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