Super League

Zürich ist links und rechts an YB vorbeigezogen

1. April 2022, 19:40 Uhr
Die Kader der Young Boys und des FC Zürich haben sich auf die Saison 2021/22 nicht von Grund auf verändert. Umso unterschiedlicher ist das, was die Teams mit den vielen verbliebenen Spielern leisten.
Symbolisch: Zürichs Ante Coric voraus, YBs Sandro Lauper nur hinterher.
© KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Es ist wie die Nacht nach dem Tag. Oder aus der Sicht der Zürcher: wie der Tag nach der Nacht.

Auch wenn man berücksichtigt, dass die Young Boys als scheidende Meister über die ersten drei Viertel der Saison ein geradezu phänomenales Verletzungspech hatten und unter ihrem Wert geschlagen wurden, sind die Punktebilanzen aussagekräftig.

In den vier Berner Meistersaisons ab 2017/18 humpelten die Zürcher durchschnittlich 39 Punkte hinterher. Der Reihe nach waren es 35, 47, 33 und – in der Saison 2020/21 – 41 Punkte. In der laufenden Saison haben sich die Zürcher im Vergleich zu YB um schier unglaubliche 58 Punkte verbessert: von minus 41 auf plus 17.

Treten die beiden Mannschaften auch im letzten Meisterschaftsviertel auf ähnliche Weise auf wie in den ersten 27 Runden, könnte die Differenz ohne weiteres auf mehr als 20 Punkte anwachsen. Schon an diesem Wochenende könnte etwas hinzukommen, denn eine Niederlage der Young Boys in Basel scheint wahrscheinlicher zu sein als eine Niederlage des FCZ im Derby gegen die Grasshoppers.

Quelle: sda
veröffentlicht: 1. April 2022 19:40
aktualisiert: 1. April 2022 19:40
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