Lausanne – Fribourg 1:4

Lausanner am Ende der Serie kraftlos

31. März 2022, 22:58 Uhr
Für den Lausanne Hockey Club wird die Luft in der Serie gegen Freiburg dünn. Gottéron führt nach dem 4:1-Auswärtssieg mit 3:1 Siegen.
So freuten sich die Freiburger nach dem 4:1 in Lausanne.
© KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Lausanne wirkte trotz ausverkaufter Aréna (9600 Zuschauer) erstmals kraft- und saftlos. Die Achtelfinalserie gegen Ambri-Piotta über die volle Distanz und vier Viertelfinalspiele gegen Freiburg innerhalb von sechs Tagen (davon zwei mit Verlängerungen) scheinen den Benzintank der Waadtländer geleert zu haben. Am Donnerstag kam Lausanne im zweiten Abschnitt trotz zwei Minuten Powerplay bloss zu drei Torschüssen.

Das Powerplay! Es entscheidet vermutlich diese Viertelfinalserie. Der HC Fribourg-Gottéron spielte in dieser Serie bislang 13x in Überzahl und erzielte fünf Tore. In allen vier bisherigen Partien ging Gottéron im Powerplay 1:0 in Führung. Lausanne dagegen spielte 15x mit einem oder zwei Mann mehr auf dem Eis und erzielte kein einziges Tor – kassierte aber zwei Shorthander (!).

In Spiel 4 kam dem Shorthander mehr als vorentscheidende Bedeutung zu. Andrej Bykow brachte in der 34. Minute in Unterzahl Fribourg 3:1 in Führung. 175 Sekunden später gelang Mauro Jörg sogar das 4:1 für die Gäste. Danach fand Lausanne nicht mehr ins Spiel zurück.

Am Samstag kann Gottéron mit einem Heimsieg in Spiel 5 Meister Zug in die Halbfinals folgen.

Telegramm

Lausanne - Fribourg-Gottéron 1:4 (0:0, 1:4, 0:0)

9600 Zuschauer (ausverkauft). - SR Lemelin/Hebeisen, Progin/Stalder. - Tore: 22. Sprunger (Gunderson/Powerplaytor) 0:1. 26. Schmid (Sprunger) 0:2. 29. Bertschy 1:2. 34. Bykow (Desharnais/Unterzahltor!) 1:3. 37. Jörg (Walser) 1:4. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lausanne, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Heldner; DiDomenico.

Lausanne: Stephan; Glauser, Genazzi; Marti, Gernat; Heldner, Frick; Krueger, Holdener; Bertschy, Fuchs, Bozon; Paré, Miele, Sekac; Riat, Jäger, Kenins; Krakauskas, Maillard, Baumgartner.

Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Jecker; Sutter, Furrer; Diaz, Dufner; Chavaillaz; Marchon, Desharnais, Mottet; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Rossi, Walser, Jörg; Brodin, Haussener, Bykow; Bougro.

Bemerkungen: Lausanne ohne Almond, Boltshauser, Frolik (alle verletzt) und Emmerton (überzähliger Ausländer), Fribourg-Gottéron ohne Rantakari (überzähliger Ausländer).

Quelle: sda
veröffentlicht: 31. März 2022 22:59
aktualisiert: 31. März 2022 22:59
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