HSC Suhr Aarau

Der Meister liegt wegen Corona flach – Pfadi Winterthur weigert sich anzutreten

22. März 2022, 11:53 Uhr
Pfadi Winterthur hat bekannt gegeben, dass das Team nicht zum Meisterschaftsspiel gegen Suhr Aarau am Dienstagabend antritt. Die Zürcher begründeten ihre Weigerung mit der gesundheitlichen Situation der Mannschaft.
Kein Aufeinandertreffen: Suhr Aaraus Sergio Muggli (mitte) wird am Dienstagabend nicht von Pfadi in die Mangel genommen.
© FOTO Wagner

Pfadi Winterthur, das eine Forfait-Niederlage riskiert, hatte zuletzt mit zahlreichen Corona-Fällen im Team zu kämpfen. Diese führten vor gut zehn Tagen zur Absage der NLA-Partie gegen Kriens-Luzern. Die betroffenen Spieler seien derzeit noch nicht wieder wettkampffähig, zeigten Untersuchungen des Teamarztes gemäss einer Mitteilung von Pfadi Winterthur. Die Checks entsprächen den Vorgaben des Wiedereingliederungs-Programms «Return to Sport» des Bundesamts für Sport (Baspo).

Coronafälle und Nati-Einsätze sind zu viel

Weil auch noch vier Spieler von Pfadi erst am Montag vom Einsatz mit der Nationalmannschaft zurückkehrten und andere Akteure verletzt, angeschlagen oder überlastet seien, «ist es nicht möglich, einen auch nur einigermassen konkurrenzfähigen Spielerkader auf die Beine zu bringen, ohne dabei Folgeschäden zu riskieren.»

Pfadis Terminvorschlag nicht berücksichtigt

Das am Dienstag vorgesehene Spiel hatte schon zuvor für Unstimmigkeiten gesorgt. Die Partie war auf diesen Termin verschoben worden, weil Suhr Aarau am kommenden Wochenende im European Cup vertreten ist. Der HSC muss Sonntag um 18 Uhr gegen Drammen HK in Norwegen ran.

Das bevorzugte Datum der Winterthurer, die am Donnerstag den Cup-Halbfinal gegen Kadetten Schaffhausen bestreiten, war nicht berücksichtigt worden. Für das Spiel gegen Schaffhausen wird die Situation noch einmal neu beurteilt.

Quelle: si/red.
veröffentlicht: 22. März 2022 11:54
aktualisiert: 22. März 2022 11:54
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