«Bachelorette»

Gewitterwolken und gebrochene Herzen – das war Folge 3

Ursina Mühlethaler, 10. Mai 2022, 05:51 Uhr
In der dritten Folge sortiert Bachelorette Yuliya gnadenlos aus. Dabei trifft es auch einen unserer Aargauer – ausgerechnet den, dem es schon richtig den Ärmel reingenommen hat. Doch es gibt nicht nur schlechte Neuigkeiten.
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Quelle: ArgoviaToday / Severin Mayer

Streit in der Villa, eine unerwartete – und auch recht unfreiwillige – Heimreise: In dieser Folge gab es definitiv mehr als genug (unnötiges) Drama. Aber von vorne.

Säbelrasseln und Zickenkrieg

Irgendwann musste sie ja kommen: Die unangenehme Diskussion darüber, wer denn die Bachelorette nun «verdient» hat – und wer nicht. Wenn wir ehrlich sind, war die Diskussion ziemlich nichtig. Denn das Feld der Kandidaten hat grosse Ähnlickeit mit einem Tee-Adventskalender – mehr als fünf brauchbare Exemplare sind sowieso nicht mit dabei. Trotzdem wurde natürlich angeregt diskutiert. Irgendwie musste die Pseudo-Harmonie in der Villa ja mal ein wenig durchgeschüttelt werden.

Und siehe da: Kaum war das Thema angeschnitten, schon ging der Zickenkrieg los. Ein wenig Niveau in die Diskussion brachte dann schliesslich unser Aargauer Matthias. Der entpuppte sich nämlich als regelrechter Bachelorette-Botschafter: «Was für sie sehr wichtig ist, ist eine gewisse emotionale Sicherheit. Dazu gehört kein toxisches Verhalten, kein manipulatives Verhalten, kein krankhaftes Dominanzverhalten – und da gibt es mehrere, auf die das zutrifft.» Diese Aussage ist – vor allem für den jüngsten Kandidaten der Staffel – mehr als nur reflektiert. Und ein Armutszeugnis für all jene Kandidaten, deren Charakterzüge in diesem Moment gerade sehr treffend zusammengefasst wurden. Matthias war allerdings nicht der einzige, der kein Blatt vor den Mund nahm. «Marcel ist einer der Kandidaten, die mir am wenigsten passen. Meiner Meinung nach zieht er eine Show ab», so Angelo. Schlussendlich einigten sich die Rosensammler darauf, dass Gian am wenigsten zu Yuliya passt. Praktisch, dass ausgerechnet der gerade auf einem Einzeldate weilte und deshalb nicht da war.

Bye Bye Marcel – endlich ist der Macho weg

Schnell zeigte sich, dass Angelos Meinung zu Marcel Yuliyas Sicht auf die Dinge so ziemlich widerspiegelte. Denn auch sie hatte irgendwann keinen Bock mehr auf Marcels «Show». Als der gemeinsam mit zwei anderen Kandidaten auf einem Jet-Ski-Gruppendate nicht wirklich Interesse am Geschehen zeigte, packte Yuliya die Gelegenheit beim Schopf und schickte Marcel Knall auf Fall heim. Nein, nicht in die Villa – sondern ganz nach Hause. Den Macho, der mit Sprüchen wie «Atme in eine andere Richtung» oder «Es gibt keine Konkurrenz für mich, schau die mal an» einfach nur schlechte Stimmung verbreitete, wird wohl niemand so schnell vermissen. Macho Marcel blieb allerdings nicht der einzige Kandidat, der seine Koffer packten musste.

Emotionale Nacht der Rosen

In der dritten Nacht der Rosen blieb Aargauer Luca gleich zwei Mal die Luft weg: Das erste Mal, als die Bachelorette perfekt gestylt in einem strahlend weissen Kleid um die Ecke kam – und das zweite Mal, als er gemeinsam mit Matthias als aller letztes vor die Bachelorette trat und wusste, dass es nur noch eine Rose zu vergeben gibt.

Als Yuliya die letzte Rose des Abends dann tatsächlich an Matthias, und nicht an Luca vergab, war ihm die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben. Nichts desto trotz blieb er höflich und fair und wünschte Yuliya, dass sie ihr Glück findet. Ob sie das vielleicht in Matthias oder Angelo – der ohne grosse Umschweife seine Rose bekam – finden wird? We will see.

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 10. Mai 2022 05:55
aktualisiert: 10. Mai 2022 05:55
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