Tag der Geschwister

Hier sind fünf Geschwister, die du kennen solltest

Olivia Eberhardt, 8. April 2022, 17:45 Uhr
Es gibt wohl kaum jemanden, der einen so auf die Palme bringen kann, wie die eigenen Geschwister. Und doch ist das Verhältnis zum Bruder oder der Schwester ein ganz spezielles. Zum Tag der Geschwister präsentieren wir euch fünf Geschwisterpaare, die ihr kennen solltet.
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Murat und Hakan Yakin

Die Gebrüder Yakin sind aus der Schweizer Sportgeschichte nicht mehr wegzudenken. Murat, der ältere der zwei der Yakins, gewann während seiner Zeit bei den Zürcher Grasshoppers den Cup (1994) und zweimal die Meisterschaft (1995 und 1996). Sein jüngere Bruder Yakin holte mit dem FC Basel 2002 das Double. Kumuliert absolvierten sie fast 140 Spiele für die Schweizer Nationalmannschaft. Ihre Karriere als aktive Spieler haben beide Yakins mittlerweile an den Nagel gehängt, verschwunden ist der Name Yakin aber noch nicht. Hakan Yakin ist seit 2017 Assistenztrainer beim FC Schaffhausen, Murat Yakin ist seit August 2021 als Trainer der schweizerischen Fussballnationalmannschaft tätig.

Seit dem letzten Sommer trainiert Murat Yakin die Schweizer Nationalmannschaft.
© KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Die Kardashian-Jenner-Schwestern

Keine Liste über berühmt-berüchtigte Geschwister ist vollständig ohne die derzeit wohl berühmtesten Geschwister der Welt. Kourtney, Kim, Khloé, Rob Kardashian sowie Kendall und Kylie Jenner erlangten mit der US-amerikanischen Reality-TV-Show «Keeping Up With The Kardashians» erstmals Berühmtheit. Die Familie rund um Familienoberhaupt Kris Jenner versteht es wie kaum eine, das eigene Privatleben erfolgreich zu vermarkten. Mittlerweile sind die Schwestern auch als Unternehmerinnen und Influencerinnen tätig. Das gesamte Vermögen der Familie wird auf 1,4 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Kuscheln für Calvin Klein: Kylie Jenner, Khloé, Kim und Kourtney Kardashian, Kendall Jenner (von links nach rechts).
© Instagram/calvinklein

Adi und Rudolf Dassler

Die Geschichte der Gebrüder Dassler ist wahrhaft geschichtsträchtig. Anfang der 1920er Jahre bauten die Brüder Adolf und Rudolf Dassler im deutschen Herzogenaurach gemeinsam eine eigene Schuhmanufaktur auf. Schnell kam es zu Spannungen, nach Ende des Zweiten Weltkriegs gingen die zwei getrennte Wege. Aus der gemeinsamen Firma «Gebrüder Dassler Schuhfabrik» wurde – ahnst du es schon? – die weltbekannte Marke Adidas. Der Name ist nicht mehr als die Kombination aus Adi und den ersten drei Buchstaben des Nachnamen von Dassler. Sein Bruder Rudolf Dassler gründete indes sein eigenes Unternehmen: Puma. Die Brüder führten ihre Firmen zwar zum Erfolg, blieben bis zu ihrem Tod aber zerstritten.

Für immer verewigt: Auf dem Adidas-Areal steht eine Statue des Gründers Adolf «Adi» Dassler.

© KEYSTONE/DPA/Daniel Karmann

Dominique, Marc und Michelle Gisin

Wenn die Familie Gisin etwas richtig gut kann, dann ist es Skifahren. Dominique Gisin, die älteste der drei Geschwister, konnte an den Olympischen Winterspielen in Sotschi die Goldmedaille in der Abfahrt mit nach Hause nehmen. 2015 gab sie ihren Rücktritt bekannt, ihre jüngere Schwester Michelle Gisin führt die Erfolgsgeschichte der Gisin-Geschwister aber fort. Das Highlight ihrer bisherigen Karriere war der Olympiasieg 2018 in der Alpinen Kombination, den sie 2022 wiederholen konnte. Ihr Bruder Marc Gisin gehörte seit der Saison 2010/11 dem A-Kader von Swiss-Ski. Nach zwei schweren Stürzen beim Super-G in Kitzbühel am 23. Januar 2015 sowie bei der Weltcup-Abfahrt auf der Saslong in Gröden am 15. Dezember 2018 gab Gisin im November 2020 seinen Rücktritt bekannt.

Michelle Gisin durfte an den Olympischen Winterspielen 2022 zwei Medaillen mit nach Hause nehmen.
© KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Janine, Vera und Simon Cathrein

Die Geschwister aus Zürich machen gemeinsam Musik und das ziemlich erfolgreich. Mit ihrer Band Black Sea Dahu konnten sie 2019 den Artist Award an den Swiss Music Awards entgegennehmen und touren unermüdlich durch ganz Europa, eroberten volle Clubs und teilten ihre Bühnen mit Künstlerinnen und Künstler wie Ben Howard, José Gonzales, Lucy Rose oder Sophie Hunger. Ihr bekanntester Song in der Schweiz heisst «In Case I Fall For You» .

Quelle: ZüriToday
veröffentlicht: 10. April 2022 08:53
aktualisiert: 10. April 2022 08:53