Lieblingsplüschtier

«Nano» am Flughafen liegengelassen – Twitter hilft

18. Oktober 2022, 11:21 Uhr
Die Herbstferien sind vorbei und am Flughafen Zürich war einiges los. Unter all den gesammelten Erinnerungen gab es aber auch einschneidende materielle Verluste. Radio Argovia-Moderatorin Eliane Stocker hat deshalb Twitter um Hilfe gebeten.
Plüschschaf «Nano» hat wieder nach Hause gefunden.
© Eliane Stocker
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Erlebnisreiche Herbstferien erlebte Elianes Sohn mit seinem Vater am Meer. Zu zweit flogen die beiden für einige Tage nach Mallorca. Für den 6-Jährigen war klar: Sein Plüschtier «Nano» darf dabei nicht fehlen. Das Schaf begleitet ihn seit seiner Geburt.

Nachdem das Vater-Sohn-Duo freitags zurück in Kloten gelandet war, fuhren sie glücklich und entspannt nach Hause. Daheim angekommen, war der Schreck aber gross: Plötzlich war der treue Begleiter «Nano» nirgendwo mehr aufzufinden. Ein Desaster für jedes Kind – der Kummer des Jungen verständlich.

Sofort durchsuchte die Familie Koffer, Rucksäcke und Auto, allerdings ohne Erfolg. Eliane war sich bewusst, wie sehr «Nano» ihrem Sohn ans Herz gewachsen ist. Deshalb versprach sie ihrem 6-jährigen Sohn alles zu unternehmen, um das Schaf wiederzufinden.

Nachdem die besorgte Mutter beim Flughafen Zürich eine Verlustmeldung vermeldet hatte, probierte sie ihr Glück noch auf Twitter und Facebook. Auf den Plattformen wurde ihr Aufruf zusammen über 300 Mal geteilt. Der Aufruf war ein absoluter Erfolg!

Laut dem Flughafen Zürich sei dieser Plüschverlust kein Einzelfall. Während einer Hochreisesaison seien es um die 50 Plüschtiere, die auf dem Fundbüro landen. Diesen September alleine waren es bereits 25. Von all den Stofftieren würden überraschenderweise nur 13 Prozent wieder abgeholt. Verlorene Gegenstände werden drei Monate von «Swissport» aufbewahrt. In gutem Zustand versteigert sie das Fundbüro über eine Plattform.

Das Auffinden und Lagern eines Verlustgegenstandes kostet bei der Abholung 30 Franken. Das sei mehr als «Nano» ursprünglich gekostet hat. Der emotionale Wert übersteige diesen Betrag aber deutlich.

(red)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 18. Oktober 2022 11:20
aktualisiert: 18. Oktober 2022 11:21