Unterhaltung

Netflix, Spotify und Co.: Das waren die Alternativen der 90er

Gameboy und Jo-Jo

Netflix, Spotify und Co.: Das waren die Alternativen der 90er

· Online seit 21.10.2021, 18:20 Uhr
Streamingdienste hatten ihren Durchbruch in den 90ern noch vor sich. Auch Musik hörte man noch anders als heute. Kennst du die Vorläufer von Netflix und Co. noch?
Anzeige

Dank des Smartphones tragen heutzutage die meisten Menschen die ganze Welt im Hosensack mit sich. Musik, TV, Bekanntschaften – alles wird über das Internet genutzt und gepflegt. Doch in den 90ern waren wir noch nicht ganz so weit. Kannst du dich noch an die Vorläufer von Netflix und Co. erinnern?

Walkman statt Spotify

Gestreamt wurde Musik in den 90ern noch kaum. Online Musik zu beziehen war damals meist eine illegale Angelegenheit. Zudem war das Internet auch noch sehr langsam. Selbst die Plattform Myspace, wo Musiker ihre Songs hochladen konnten, gab es in den 90ern noch nicht – die Community-Plattform wurde 2003 gegründet. Stattdessen waren die Menschen mit Walkman, Discman oder etwas später mit MP3-Playern unterwegs. Wer das neuste Album seiner Band hören wollte, musste noch in den Laden gehen und es sich kaufen. Dafür war man die riesigen, schweren Gettoblaster los.

Kopfhörer statt Airpods

In den 90ern waren Kopfhörer noch etwas grösser. Und ein Phänomen, das heute immer seltener wird, kennen wohl noch alle, die damals unterwegs Musik hörten: Das ewige Kabel-Wirrwarr. Man konnte das Kopfhörerkabel noch so schön zusammenrollen und in die Tasche legen, wenn man sie fünf Minuten später wieder rausholte, musste man erst einmal eine Viertelstunde lang Kabel entwirren.

Videoplayer statt Netflix

Für die neusten Filme musste man erst einmal ein Weilchen warten, bis sie vom Kino auf den Heim-TV kamen. Denn erst musste die VHS-Kassette dazu auf den Markt kommen. Dafür konnte man damit auch selbst Sendungen aufnehmen. Allerdings nicht unbegrenzt: Wer zu oft eine Kassette bespielte, sah irgendwann nur noch verzerrte Bilder. Dafür galt man als modern, wenn man einen Video-Player zu Hause hatte. Dies, obwohl Videorekorder bereits in den 80ern sehr verbreitet waren. Sie wurden erst in der zweiten Hälfte der 90er durch DVD-Player abgelöst. Und auch hier galt: Wer einen DVD-Player zu Hause hat, ist in.

Strassenkarte statt Navi

Kannst du dich noch erinnern, wie du ins Ausland in die Ferien fuhrst und den Weg auf einer (analogen) Karte nachschauen musstest? Dafür musste man erst einmal wissen, wo man eigentlich ist. Erste Autos wurden zwar schon in den 90ern mit einem Navi ausgestattet, das war aber auch eine Preisfrage. Mittlerweile ist das Navigieren einfacher, Google Maps weiss immer, wo du dich gerade befindest und wie du am schnellsten an dein Ziel kommst. Manche Verkehrsteilnehmer verlassen sich heutzutage aber schon so blind auf das Navi, dass sie auch schon mal auf einem Weg landen, der nicht für ihr Fahrzeug geeignet ist.

Diskette statt Cloud

Wer Daten von einem Gerät aufs andere laden will, kann das heute bequem über eine Cloud oder mit einem USB-Stick machen – wobei der USB-Stick mittlerweile auch schon veraltet ist. Sowieso können in der Cloud auch grosse Dateien einfach verschoben werden. Das war früher nicht möglich. Damals hatte man noch Disketten zur Verfügung. Die Speicherkapazität ging gegen null, kaum etwas hatte darauf Platz. Dafür hatten Computer noch standardmässig ein Diskettenlaufwerk eingebaut. Mit dem Aufkommen der CD-Rom wurde das Problem mit der Speicherkapazität dann etwas entschärft.

Jo-Jo statt Pop it

Für nervöse Hände gibt es heute Fidget Spinner oder Pop it. Früher war das anders. Da zeigte man auf dem Pausenplatz noch sein Können als Jo-Jo-Artist. Das Jo-Jo war keine Neuerfindung, im Gegenteil. Doch mit modernen Varianten, die blinkten und tönten, erlebte es kurzzeitig wieder einen Aufschwung.

Gameboy statt PS5

Die 90er waren die Glanzzeit des Gameboys. Jedes Kind wollte ihn, viele hatten ihn. Und man lernte auch fürs Leben: Noch heute können wir in vielen Situationen unsere damals antrainierten Fähigkeiten nutzen. Oder musstest du noch nie etwas nach dem Tetris-Prinzip einräumen?

Nintendo 64 statt Nintendo Switch

Auch bei Videospielen hat es mittlerweile grosse Fortschritte gegeben. Wer mag sich noch an die Zeiten von Nintendo 64 oder Super Nintendo erinnern? Eben. Weniger Pixel, mehr Adrenalin. Noch heute gibt es Fans, die lieber auf den alten Konsolen spielen. Ohne bewegungsgesteuerten Controllern und mit Kabel.

Woran erinnerst du dich noch, was es heute so nicht mehr gibt? Schreib es in die Kommentare!

veröffentlicht: 21. Oktober 2021 18:20
aktualisiert: 21. Oktober 2021 18:20
Quelle: ArgoviaToday

Anzeige

Mehr für dich

Anzeige
Anzeige
argoviatoday@chmedia.ch