Wecker überhört?

So verschläfst du garantiert nicht mehr

Ursina Mühlethaler, 31. August 2021, 13:57 Uhr
Es gibt Morgenamseln und Nachteulen – und dann gibt es noch die Hardcore-Snoozer. Das sind die, die jeden Morgen am liebsten noch eine halbe Stunde liegen bleiben würden und sich mindestens fünf Wecker inklusive Snooze-Funktion stellen.
Der Wecker ist für viele Langschläfer das Objekt des ultimativen Grauens.
© Keystone

Du bist auch kein Morgenmensch und hast mehr als nur Mühe, morgens aus dem Bett zu kommen? Dann haben wir hier ein paar Tipps für dich.

Festes Morgenritual

Das Aufstehen fällt deutlich leichter, wenn man nicht direkt davonrennen muss. Es lohnt sich deshalb, ein fixes Morgenritual und genügend Zeit einzurechnen. Ob Pflanzen giessen, fünf Minuten lesen, ein grosses Glas Wasser trinken oder einfach nur kurz kalt duschen – Hauptsache etwas, das dem Morgen eine klare Struktur gibt und einen geregelten Start in den Tag ermöglicht.

Koffeinkonsum reduzieren

Wer morgens nur schwer aus dem Bett kommt, sollte allenfalls mal seinen Koffeinkonsum vom Vortag prüfen. Koffein kann bis sechs Stunden nach der Einnahme noch einen Einfluss auf den Schlaf haben. Deshalb gilt nach 17 Uhr: Finger weg von Kaffee, Schwarztee oder Cola.

Zimmertemperatur

Die Zimmertemperatur ist ein entscheidender Faktor, wenn es darum geht, aus dem Bett zu kommen. Vor allem im Winter sollte man darauf achten, dass das Schlafzimmer morgens eine genügend hohe Temperatur aufweist. Zu tiefe Temperaturen sorgen nämlich nicht nur dafür, dass sich der Körper verspannt, sondern machen es auch deutlich schwerer, sich morgens aus dem warmen und kuscheligen Bett zu zwingen.

Genügend Schlaf

Klingt blöd, ist aber so: Aus dem Bett zu kommen klappt deutlich leichter, wenn man erholt ist. Hier lohnt es sich auch mal herauszufinden, wann man seine persönliche Tiefschlafphase hat und seine Schlafenszeit möglichst danach auszurichten. Seinen Schlaf kann man beispielsweise mit einer App oder Uhr analysieren. Wer es etwas professioneller will, kann sich auch an ein Schlaflabor wenden.

In einem Schlaflabor werden die unterschiedlichen Schlafzyklen untersucht.
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Du bist resistent gegen alle Tipps? Dann hilft wohl nur noch ein richtig mühsamer Wecker.

Der Mathe-Wecker

Verschiedene Varianten von verschlüsselten Weckern gibt es sowohl für Android- aber auch für Apple-Smartphones. Das Prinzip ist simpel: Man stellt einen Wecker, der sich allerdings nur ausschalten lässt, wenn man eine mathematische Aufgabe löst. Die perfekte Option für notorische Snooze-Tasten-Drücker.

Der Tageslicht-Wecker

Eine etwas sanftere Aufweck-Methode ist der Tageslicht-Wecker. Dieser simuliert über einige Minuten hinweg einen natürlichen Sonnenaufgang und weckt einem so sanft und langsam. Praktischer Nebeneffekt: Dieser Wecker soll auch gegen Winter-Depression helfen.

Der rennende Wecker

Der «Clocky Wecker» ist klein, wendig und ausgestattet mit zwei Rädern. Sobald er läutet, setzt er sich in Bewegung und fährt davon. Wer ihn ausschalten will, muss ihm nachrennen. Quasi ein Wecker mit inkludiertem Morgensport.

Der Fussmatten-Wecker

Ein Wecker, der einem wortwörtlich zum Aufstehen zwingt, ist der Fussmatten-Wecker. Dieser lässt sich nämlich nur ausschalten, indem man sich darauf stellt. Der Ausschaltknopf ist nämlich in der Fussmatte integriert und reagiert auf Druck und Gewicht.

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 22. August 2021 07:16
aktualisiert: 31. August 2021 13:57
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