«TalkTäglich»

Ist das Ende der Corona-Massnahmen nah?

31. Januar 2022, 21:14 Uhr
Gesundheitsminister Alain Berset bereitet einen Corona-Ausstiegsfahrplan vor. Bis am 16. Februar sollen fast alle Massnahmen verschwinden – inklusive Zertifikat. Wird in zweieinhalb Wochen das Leben in der Schweiz wieder ganz normal sein? Oder ist ein zu schneller Ausstieg fahrlässig? Die Diskussion über das mögliche Ende der Massnahmen im «TalkTäglich».
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Quelle: TeleM1

Über das Thema «Ende der Corona-Massnahmen» diskutieren die SVP-Nationalrätin Esther Friedli und die Grüne-Nationalrätin Katharina Prelicz-Huber. Und Prelicz-Huber macht gleich zu Beginn klar, dass auch sie zwischenmenschliche Kontakte vermisse, dass sie lieber Gesichter ohne Maske sähe. Aber man dürfe jetzt keinesfalls zu schnell wieder alles öffnen, um nachher einen Boomerang zu provozieren. Das wäre viel schlimmer, als nun gemässigter zu öffnen, so Huber.

Für Esther Friedli ist es vor allem wertvoll, wenn die Zertifikatspflicht fällt – insbesondere das 2G ist ihr ein Dorn im Auge. Sie möchte, dass alle Menschen ganz normal ins Restaurant oder ins Fitness können, und niemand Polizist spielen muss.

«Ich will keinen Boomerang», wiederholt Prelicz-Huber ihre Befürchtung. Über 90 Prozent der Bevölkerung seien immunisiert, zitiert Friedli den Gesundheitsminister Alain Berset. Es sei deshalb angezeigt, dass gelockert werde. Neben der Zertifikatspflicht müsse deshalb sicher auch die Homeoffice-Pflicht fallen, so Friedli weiter.

Warum die Grüne-Nationalrätin nur step by step lockern will, und in welchen Bereichen die SVP-Nationalrätin auf die Eigenverantwortung setzen will, erfahrt ihr im «TalkTäglich».

(red.)

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 31. Januar 2022 20:43
aktualisiert: 31. Januar 2022 21:14
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