Zürich

Polizei umstellt Aktivisten von «Extinction Rebellion» am Hauptbahnhof

6. Oktober 2021, 13:05 Uhr
Die Zürcher Stadtpolizei hat die Aktivistinnen und Aktivisten von «Extinction Rebellion» am Mittwochmittag daran gehindert, die Bahnhofshalle zu verlassen und so die Strassen zum dritten Mal zu blockieren. Für ihr gelassenes Vorgehen erhielt die Polizei sogar ein Kompliment der Demonstranten.
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Quelle: CH Media Video Unit / TeleZüri / Melissa Schumacher

Mit Hilfe eins Absperrbandes wurden die Klimaschützer in der Bahnhofshalle «eingesperrt». Die Aktivistinnen und Aktivisten setzten sich deshalb auf den Boden, sangen und klatschten. Nach etwa einer Stunde begannen die Polizisten mit den Personenkontrollen und sprachen Wegweisungen aus.

Die Stimmung war friedlich. Die Aktivisten von «Extinction Rebellion» sprachen der Stadtpolizei über Twitter sogar ein Kompliment aus. Die Polizei sei wieder hoch professionell. Das Problem sei vielmehr das System, welche die Klimakrise ignoriere.

Am Montag und Dienstag hatten die Aktivistinnen und Aktivisten jeweils mehrere Brücken und Strassen in der Innenstadt für mehrere Stunden blockiert. Ob die Aktivisten, die mehrheitlich aus der Westschweiz stammen, ihre Blockade-Aktion wie ursprünglich angekündigt auch am Donnerstag fortsetzen wollen, ist noch offen. 

Quelle: sda
veröffentlicht: 6. Oktober 2021 12:33
aktualisiert: 6. Oktober 2021 13:05
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