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Magawa

Berühmte Minensuch-Ratte stirbt mit acht Jahren

12. Januar 2022, 14:28 Uhr
Die Ratte Magawa war zwar klein, hatte in ihrem Leben jedoch Grosses vollbracht. Über 100 Landminen und Sprengstoffe schnüffelte sie auf, die in Kambodscha versteckt wurden. Nun ist Magawa gestorben.
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Quelle: CH Media Video Unit / AP / YouTube

Ein ganzes Land trauert um die Minensuch-Ratte. Magawa bekam einst sogar ihren eigenen kleinen Orden. Der Nager, der fünf Jahre erfolgreich in Kambodscha im Einsatz war, starb am Wochenende «im hohen Alter von acht Jahren», wie die belgische Hilfsorganisation Apopo am Mittwoch mitteilte. Das Tier sei friedlich eingeschlafen. Die Organisation bildete den Nager zum Minensucher aus.

Über 100 Landminen und andere Sprengstoffe erschnüffelt

Magawa ging bereits im Juni 2021 offiziell in Rente. Bis kurz vor seinem Tod war er gesund und voller Energie gewesen. «Wir alle bei Apopo trauern um Magawa und sind dankbar für die unglaubliche Arbeit, die er geleistet hat», schrieb die Organisation auf ihrer Webseite. Die aus Tansania stammende Riesenhamsterratte hat in ihrem Leben über 100 Landminen und andere Sprengstoffe erschnüffelt und half dabei, insgesamt 225'000 Quadratmeter Land wieder zugänglich zu machen. Dieses unglaubliche Ergebnis machte ihn zur bisher erfolgreichsten HeroRAT von Apopo.

Spürratten wie Magawa eine war, können Minen viel schneller aufspüren als Metalldetektoren. Weltweit helfen nach Angaben der Hilfsorganisation 96 Ratten mit, Sprengkörper zu finden, bevor sie Menschen verletzen oder sogar töten.

Doch nicht nur Magawa hatte eine grosse Bedeutung für die Menschheit, sondern auch noch weitere Tiere:

(red.)

Quelle: ArgoviaToday
veröffentlicht: 12. Januar 2022 14:35
aktualisiert: 12. Januar 2022 14:28