Österreich

Impfgegner furzt Polizist an und muss ins Gefängnis

19. März 2022, 10:20 Uhr
Ein 38-jähriger Impfgegner musste sich diese Woche in Österreich vor Gericht verantworten. Der Mann soll mehrfach gegen die Corona-Massnahmen verstossen und einen Polizisten angefurzt haben. Der Mann wurde zu einer Haftstrafe verurteilt.
Der Impfgegner soll einen Polizisten angefurzt haben. (Symbolbild Polizei)
© Getty Images

Die Anklageschrift war 17 Seiten lang. Dem Mann wurde vorgeworfen, Gartenpartys mit bis zu 90 Personen während des Lockdowns veranstaltet zu haben, wie «Heute.at» schreibt. Diese Partys nannte er «Versammlung einer Selbsthilfegruppe», damit er die Massnahmen umgehen konnte. Zudem soll sich der Mann geweigert haben eine Maske zu tragen. Er hatte sich dafür ein Attest von einem Arzt ausstellen lassen, der seit 2015 nicht mehr praktizierte. Zudem soll er einen Polizisten bei einem Streit angefurzt haben.

Der Verurteilte gehört in Oberösterreich zu den bekanntesten Impfgegnern. Der Mann organisierte in der Vergangenheit immer wieder Corona-Demos, betrieb einen Telegram-Kanal und stellte Schwurbler-Videos auf Youtube.

Am Mittwoch musste sich der Mann unter anderem wegen Verleumdung, falscher Beweisaussage, übler Nachrede und Beleidigung vor Gericht verantworten. Der dreifache Familienvater wurde zu einer Haftstrafe von zwölf Monaten – davon vier unbedingt – verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 19. März 2022 09:58
aktualisiert: 19. März 2022 10:20
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